Monatsarchiv: Januar 2020

Engagement für weniger Müll

Um unsere Abfallberge zu reduzieren kann vieles getan werden. Ideen, wie allgemeine Dinge des Lebens wie Kleidung, Haushaltsgegenstände und Lebensmittel umweltfreundlicher verpackt, korrekt entsorgt und recycelt werden wurden an Info-Ständen zum Lichterfest, dem Elternsprechtag und der Weihnachtsfeier präsentiert.
Doch der beste Abfall bleibt aber immer noch der, der gar nicht erst entsteht. Im Zuge des „zero Waste“ - Ansatzes haben die Freiwilligen im Ökologischen Jahr im vergangenen Jahr bereits mit den Kindern Bienenwachstücher zur nachhaltigen und abfallminimierenden Verpackung von Pausenbroten gearbeitet.

In Eigeninititative haben einige Schülerinnen und Schüler der naturwissenschaftlichen Profilklasse dann zu einer Aktion für die Schule aufgerufen. „Es liegt viel zu viel Müll auf unserem Schulhof herum“ stellte Jason aus der Klasse 5.3 fest. „Außerdem wird immer absichtlich Müll in den Auslauf der Hühner geworfen! Das soll so nicht bleiben.“

Mitstreiter in der Klasse waren gefunden. Wir wollen alle an einer Schule lernen, die wenig Müll produziert. All dann auch noch nagelneue Sortierstationen vom Hausmeisterteam in den Fluren aufgestellt wurden, war das ziel klar.

An zwei Nachmittagen organisierten die Kinder in ihrer Freizeit eine Sammelaktion. Sie holten sich die Unterstützung ihrer Lehrer, der Freiwilligen im Ökologischen Jahr und der Hausmeister.

Die Ausbeute war groß. Es wurde neben zwei großen gelben Säcken mit Plastikmüll auch ein Eimer mit Glasresten voll. Ein halber Sacke mit Restmüll, der nicht mehr recycelt werden kann war auch dabei. Zum Beispiel fanden sich auf dem Gelände viele Böllerreste. Kurios war der Fund einer nahezu skelettierten Katze und ls Zeitzeuge der nahen Vergangenheit ein 5-Pfennig-Stück und einer Gabel. Erstaunlich viele Stifte lagen auf dem Gelände herum. Der Pfandwert der gesammelten Verpackungen belief sich auf über 3€. 

Nach dem Sammeln gab es für die Kinder am Montag Tee und Kekse und am Dienstag Muffins, die eine der Mütter spendete. Dafür ganz herzlichen Dank! Für Infos rund um Müll, Mülltrennung und auch die nachhaltigen Bienenwachstücher steht das Team im Schulzoo gerne zur Info bereit.

Sven-Philipp Glomme
Schulzoo und Umweltbildung

 





Die Schülervertretung der IGS Friesland-Süd

Wir sind die Schülervertretung (SV) im Schuljahr 2019/20
Das sind wir, die neugewählte SV für dieses Schuljahr. Mit dabei sind: Donesa Hyseni (Schülersprecherin), Leonie Krah (Schülersprecherin), Diana Haslama (Jahrgangssprecherin 9&10), Dominik Tran Quang (Jahrgangssprecher 9&10), Maximillian Walther (Jahrgangssprecher 7&8), Lena Bucher (Jahrgangssprecherin 7&8), Zoe Stark (Jahrgangssprecherin 5&6) und Hannes Fuhrken (Jahrgangssprecher 5&6). Herr Jan Knetemann (SV-Berater) steht uns immer zur Seite, unterstützt die Projekte und hilft uns bei Schwierigkeiten.
Auch in diesem Jahr wollen wir versuchen so viele Wünsche wie möglich umzusetzen. Bisher beschäftigen wir uns mit den Themen: Schulkleidung, Sauberen Schulhof, die Gestaltung des Schulhofes etc.
Gerne nehmen wir alle Wünsche und Ideen von Schülern, Schulleitung, Lehrern oder auch der Elternvertretung in Anspruch und versuchen diese umzusetzen.





Klassenfahrt an den Weissenhäuser Strand

Vom 27.8.-31.8.2018 fuhren wir mit unserem Jahrgang an die Ostsee, zum Weissenhäuser Strand. Wir wohnten in Appartements mit mehreren Zimmern und einer eigenen kleinen Küche. Eine Schülerin berichtet begeistert: „Das hat mir sehr gefallen, da wir dann jeden Abend das Essen kochen konnten, auf das wir Lust hatten.“ Jede Gruppe organisierte sich selbstständig und so wunderte es auch niemanden von uns, als kurz nach unserer Ankunft Trauben von Schülern in den Edeka stürmten, um einige Minuten später zufrieden und bepackt mit Tüten voll von Spaghetti, Pizza, Milch, zahlreichen Fertiggerichten und kulinarischen Köstlichkeiten wieder in die Unterkunft zurückzukehren. Während der Woche durften sich die Lehrer bei ihrem Rundgang durch die Zimmer immer wieder davon überzeugen, dass die Schüler schon richtig gut den Kochlöffel schwingen können. Wie schön, wenn man in jedem Zimmer ein „Spezialrezept“ angeboten bekommt.

 

Am Dienstag fuhren wir in die Hansestadt Lübeck und spazierten durch die schmalen Gassen der mittelalterlichen Altstadt. Außerdem wurden wir von echten Experten begleitet, die uns über die Geschichte der Stadt informierten und uns bedeutende Bauwerke zeigten. Danach hatten wir die Möglichkeit, die Stadt in Kleingruppen zu erkunden und uns unseren ganz persönlichen Eindruck von der Gegend zu verschaffen. Mit einer großen Portion Marzipan im Gepäck ging es am Nachmittag zurück zum Weissenhäuser Strand. 

 

Anschnallen, Arme nach oben, Achtung: Adrenalin pur! All dies und noch viel mehr stand am Mittwoch auf dem Programm! Der Geruch von Popcorn, Zuckerwatte und Bratwurst sorgte gleich zu Beginn für Freizeitparkstimmung. Umgeben von strahlendem Sonnenschein und fetziger Musik erkundeten sowohl Schüler als auch Lehrer das weiträumige Gelände. Gemessen an den Besucherzahlen zählt der Hansa-Park nämlich zu den größten Vergnügungsparks Deutschlands. Schnell war klar: Wir werden einen großartigen und aufregenden Tag erleben. Viele steuerten direkt auf eine der vielen Achterbahnen zu. Trotz einer enormen Geschwindigkeit glitten die einzelnen Wagen fast lautlos, nahezu gespenstisch über die Strecke. Nur das Schreien der Schüler durchdrang den Park. Für Abkühlung sorgten die Wildwasserbahnen und auch sonst gab es noch viel zu entdecken. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Fahrt in der Bimmelbahn, einem Besuch der vielen Shows oder einem kleinen Spaziergang durch die Westernstadt „Bonanza City“. Hier ließ es sich unser Jahrgangsleiter Herr Düselder nicht nehmen, aufs Pferd zu steigen und als Cowboy durch die Prärie zu reiten. Für jeden war etwas dabei!

 

Für unsere Inselrundfahrt nach Fehmarn hatten wir wettertechnisch leider kein Glück. Mit Regenjacken und Gummistiefeln ausgerüstet machten wir uns auf den Weg und versuchten, das Panorama trotz Nebel und grauen Wolken dennoch zu genießen. Nachmittags durften wir ins Subtropische Badeparadies, wo wir uns in der Wellenrutsche richtig austobten. Wer darauf keine Lust hatte, konnte sich mit seinen Freunden am Strand aufhalten, Volleyball oder Fußball und Karten spielen.

 

Wir blicken zurück auf eine Woche voller Emotionen, die begleitet war von langen Gesprächen und wenig Schlaf, von Konflikten, Diskussionen und Harmonie, von mehr oder weniger pünktlichen Treffen am Morgen, von Sonne und Regen, von Geruch nach Salzwasser und etwas zu lange getragenen Socken, von kreativen Ideen und Faulenzerei, von leckerem Essen und angebrannten Chicken-Nuggets, von Bewegung und Entspannung, von Adrenalin und Action, von Tränen und Lachkrämpfen, von Sternenhimmel, Musik, Wind und der ersten WG-Erfahrung. Am letzten Tag waren sich die meisten einig: Die Zeit verging wie im Flug. Wenn das nicht ein gutes Zeichen für unseren Jahrgang ist!





Wer hat das Volleyballturnier gewonnen?

Volleyballturnier der 10. Klassen

Gewinner des diesjährigen Volleyballturniers der 10. Klassen ist die Mannschaft 10.1b, bestehend aus Dominic, Jasmine, Ann-Kathrin, Lenn, Lasse, Luc und Elias. Auffällig an dieser Mannschaft ist ihr starker Teamgeist. Den zweiten Platz belegt die a-Mannschaft der 10.2, während die a-Mannschaft der 10.3 auf dem dritten Platz landete. Beim Volleyball schickt jede Mannschaft sechs Spieler aufs Feld, vom Gegner trennt sie ein mehr als zwei Meter hohes, grün-weißes Volleyballnetz. Bei einem „Mixed“-Turnier spielen mindestens zwei Mädchen in jeder Mannschaft mit. Bei dem 10er-Turnier dauert ein Spiel 14 Minuten, wobei nach 7 Minuten die Seiten gewechselt werden. Die Punkte wurden so lange einfach weitergezählt. Mittels „pritschen“ und „baggern“ müssen die Spieler den Ball nach drei Kontakten übers Netz spielen. Landet der Ball dort auf dem Boden, gibt es einen Punkt. Innerhalb einer Mannschaft werden die festen Positionen im Uhrzeigersinn gewechselt, sobald die Mannschaft nach einem Punktgewinn den Aufschlag wiedergewonnen hat. Bei dieser Gelegenheit kann auch ein Spieler ausgewechselt werden. Direkt im Anschluss an das Turnier habe ich ein Interview mit einem der Sieger geführt: 
F: Wie lange habt ihr geübt? 
A: 10 Wochen lang haben wir für dieses Turnier trainiert.
F: Welches war das spannendste Spiel für dich?
A: Eindeutig das Finale. 
F: Was gefällt dir an deinem Team am besten?
A: Unser Zusammenspiel. 
F: Spielt jemand von euch im Verein?
A: Nein. 
F Gibt es Extra-Regeln für den Einsatz von Mädchen, z. B. wie beim Klinker Cup, wo Mädchentore doppelt zählen?
A: Nein, gibt es nicht. 
Bericht von Hauke und Maximus (7.3)