Monatsarchiv: Februar 2020

Klassenwettbewerb des Sportabzeichens

Wie jedes Jahr fand auch 2019 der Klassenwettbewerb für das Sportabzeichen statt, der vom TUS Zetel organisiert wurde. Gerold Wilksen als Vorsitzender des TUS Zetel lud zur Siegerehrung der ersten neun PLätze ein, die im Februar 2020 in der Aula der IGS Friesland-Süd stattfand.

Es nahmen drei Zeteler Schulen am Klassenwettbewerb teil: die Grundschule Zetel, die Grundschule Neuenburg und die IGS Friesland-Süd. Aus allen Schule wurden Klassen geehrt. Die besten neuen Klassen wurden eingeladen und nahmen an der Feier teil.

Zur Errechnung der besten Plätze wurden von allen teilnehmenden Klasssen die Ergebnisse dokumentiert, die erfolgreiche Teilnahme der Schüler prozentual zur Klassenstärke und die Anzahl der goldenen, silbernen und bronzenen Sportabzeichen errechnet, damit der Wettbewerb auch altersangemessen gerecht ausgewertet wurde.

Frau Neumann begrüßte die Schüler, den Veranstalter und die Sponsoren. Herr Wilksen bedankte sich insbesondere bei den Klassen, den namentlich genannten Sportlehrern und natürlich den Sponsoren, ohne die der Wettbewerb nicht möglich sein würde (Bürgermeister Heiner Lauxtermann, die Inaber der Firmen Lübben und Stadtlander, Firma Röben, der Öffentlichen Versicherung und die ansässigen Banken, sowie die IGS Friesland-Süd).

Die Urkunden und Siegerprämien nahmen jeweils die Klassensprecher der Siegerklassen von den Sponsoren entgegen. Die ersten drei Plätze belegten Sportklassen der IGS Friesland-Süd. Die 9.4 hatte bereits dreimal den ersten Platz belegt, wurde in diesem Jahr jedoch erstmals von der Klasse 7.4 auf den zweiten Platz verdrängt.

Im Anschluss luden der TUS Zetel und die IGS Friesland-Süd die Sponsoren  zu einem gemeinsamen Frühstück ein, das durch die Schülerfirma "Pausenfüller" professionell vorbereitet wurde.


 





Klassentreffen der Generationen

Im Sommer 2019 verabschiedete sich die HRS Zetel mit einem offiziellen Festakt.

Um mit allen ehemaligen Schülerinnen und Schülern gemeinsam feiern zu können, lud das Mark4 damals zu einem großen Klassentreffen ein, dem großen Klassentreffen der Generationen.Viele ehemalige Schüler und Lehrer folgten der Einladung und saßen noch einmal zusammen um über alte Zeiten zu sprechen.

Einen Teil des Erlöses spendeten die Inhaber des Mark4 um Schülerprojekte am Schulstandort Zetel weiter zu unterstützen.Einen Scheck über 400 Euro überreichten Jeannette Wilkenjohanns und Jens Marxs vom Mark4 als Spende an den Förderverein der IGS Friesland-Süd.

Karin Reinefeld nahm ihn trotz Regen gerne für den Förderverein in Empfang.Die Schulleiterin Heike Neuman freute sich über die Anerkennung für das Engagement der Schüler.
Das Geld wird unter anderem für  Projekte im Bereich Klima und Nachhaltigkeit verwendet.
Die IGS Friesland-Süd nimmt seit letztem Jahr am Projekt  "Umweltschule" teil.





"Bewegte Berichte – gelebte Geschichte"

Das ist das Motto der Zeitzeugenbörse in Hamburg.
Im Gesellschaftslehreunterricht des 9. und 10. Jahrganges ist das Thema „Nationalsozialismus und die Zeit danach“ nicht wegzudenken und nach wie vor – wenn nicht sogar heutzutage wichtiger denn je – unverzichtbar.
Um unseren Schülerinnen und Schülern dieses Doppeljahrganges die immer seltener werdende Gelegenheit zu bieten, mit Zeitzeugen  der nationalsozialistischen Herrschaft in Kontakt zu treten und ins Gespräch zu kommen, haben wir über die Zeitzeugenbörse im Hamburg drei Herren (91-jährig, 88-jährig und 75-jährig) einladen können, die immer wieder gerne in Schulen über die Zeit vom Nationalsozialismus an bis zur Wiedervereinigung berichten. 
Zur Vorbereitung auf das Zusammentreffen haben die Schülerinnen und Schüler eine ganze Reihe von Fragen gesammelt. Diese Fragen waren ganz unterschiedlicher Natur: zum Teil waren sie sehr persönlich (Haben Sie viele Verwandte verloren?, Haben Sie selbst Juden diskriminiert?, Was war das Schlimmste, was Sie erlebt haben in dieser Zeit?) und zum anderen aber auch mit aktuellem Bezug (Sollte man die Geschichte/ Vergangenheit immer weitergeben für die Zukunft?, Wie finden Sie die Entwicklung von Deutschland im Vergleich zu früher?, Was wird sein, wenn es Ihre Generation nicht mehr gibt?).
Mit diesen und noch mehr Fragen konnten sich unsere Gäste im Vorfeld auf ihren Besuch bei uns vorbereiten und kannten die Interessen unserer Schülerinnen und Schüler.
Und am 17. Februar war es dann soweit. Die IGS Friesland-Süd erhielt Besuch von den drei Herren aus Hamburg. In der Außenstelle der IGS Friesland-Süd verbrachten die rund 190 Schülerinnen und Schüler eine kurze aber dafür umso intensivere Zeit.
Vor allem die beiden älteren Herren Günter Lüpcke und Hans Ebel berichteten eindrucksvoll aus ihrer Kindheit zur Zeit des Nationalsozialismus.
Herr Lüpcke (geboren 1932) erlebte diese Zeit als Sohn einer alleinerziehenden Mutter in einem Vorort von Hamburg. Der Alltag im Krieg war für ihn normal, aber natürlich hatten sie auch Angst. Bombenangriffe habe er in dem Vorort aber nur selten mitbekommen. Mit 14 musste er der Hitlerjugend beitreten, war aber dennoch stolz darauf, ein für seine Mutter sehr teures Braunhemd zu besitzen. Weil zwei Onkel von ihm für die SPD Geld sammelten, kamen diese „regimefeindlichen“ Verwandten ins KZ bzw. durch ein Strafbataillon ums Leben. Ein jüdischer Mitschüler wurde irgendwann abgeholt. Später kam die Nachricht, dass er an einer Lungenentzündung gestorben sei. Schließlich musste er sich 1945 kurz vor Kriegsende mit 15 noch „freiwillig“ beim Volkssturm melden, um die heranrückenden Alliierten aufzuhalten. Den Schülerinnen und Schülern brachte er Dokumente seiner Kindheit mit wie etwa seinen Wehrausweis und eine von Adolf Hitler unterzeichneten Urkunde samt Medaille, aber auch die Gerichtsurteile seiner Onkel.
Herr Ebel (geb. 1929) wuchs als Sohn eines Großindustriellen in Berlin auf. Sein Vater versuchte alles, um nicht in die Fänge der NSDAP zu geraten, und als sein Sohn der Hitlerjugend beitreten sollte, schicke er ihn auf ein Internat, welches allerdings auch stark in den Händen der dort untergebrachten HJ-Jungen lag. Ganz in der Nähe befand sich das KZ Buchenwald, was für ihn damals aber lediglich ein Kriegsgefangenenlager war. Wenn es am Wochenende im Internat Kuchen ab, brachte er die Reste heimlich den Häftlingen. Nach Kriegsende erlebte er in Berlin die Luftbrücke, und kam darüber bis nach Hamburg und sogar nach Rastede, wo er – untergebracht bei einem Bauern – als Jungenstreich im Rasteder Schloss aus den dort gelagerten Care-Paketen der Kanadier die Schokolade klaute. Auch er veranschaulichte seine Erzählungen mit Fotos seines Internats, einem Jugendfoto von ihm und Abbildungen der Flugzeuge der Luftbrücke.
Herr Schultz-Süchting, mit 75 Jahren der jüngste in dieser Runde, hat den Krieg selbst nicht mehr miterlebt. Dennoch ist es ihm ein großes Anliegen, Schülerinnen und Schülern klar zu machen, dass diese Zeit kein „Vogelschiss der deutschen Geschichte“ ist, wie es etwa der AfD Politiker Alexander Gauland 2018 behauptete, sondern ein sehr trauriges Kapitel, welches niemals wiederholt werden darf. Daher sei politische Bildung und das Wissen um diese Zeit unglaublich wichtig. Zudem zieht er eine Parallele zur Gegenwart. Er selbst habe seine durchaus glückliche Kindheit auf Trümmerhaufen verbracht. Und selbst als Millionen von Flüchtlingen aus dem Osten kamen, wurden alle integriert. Schließlich ginge es ja allen gleich schlecht. Heute würden Flüchtlingsströme weniger selbstverständlich aufgenommen.
Nach zwei Zeitstunden voller endete der Besuch. Wir bedanken uns ganz herzlich für diesen besonderen Moment.

 





Frühstück für eifrige Sammlerinnen und Sammler

Insgesamt 53 Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs der IGS Friesland-Süd engagierten sich für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V..
Die Haus- und Straßensammlung wurde bereits an der HRS traditionell alljährlich im Dezember durchgeführt. Erstmalig beteiligten sich nun auch SchülerInnen der IGS vom  25.11.2019 bis zum 15.12.2019. Gesammelt wurde vor allem in Zetel und in Neuenburg. SchülerInnen mit dem Wohnort Varel erhielten die Möglichkeit, auch dort zu sammeln. 
Gesammelt wurde nachmittags und an den Wochenenden in Gruppen von drei bis fünf Personen. Jede Gruppe hatte eine Spendenbüchse bei sich.
Insgesamt kamen beachtliche 1353,62 € zusammen. 
Als Dank erhielten die ehrenamtlichen HelferInnen im Rahmen einer Feier in der Außenstelle der IGS zunächst anerkennende Worte von der Schulleiterin Frau Neumann, Bürgermeister Lauxtermann und dem koordinierenden Lehrer R. Pickart. Frau Eilers, Sekretärin des Bürgermeisters, überreichte jedem Schüler eine Urkunde mit einer Bestätigung für deren Sozialengagement. Diese kann z.B. Bewerbungen hinzugefügt werden. 
Anschließend begaben sich die SchülerInnen in die Cafeteria der Außenstelle. Dort erwartete sie ein Frühstücksbuffet.  
   

 

Text: R. Pickart





Schule fällt aus

Am Montag, den 10.02.2020 fällt der Unterricht aus!





Schulausfall?

Ob Schulausfall sein wird, legt in aller Regel der Landkreis als Schulträger, bzw. das Kultusministerium fest.

Informationen erhalten Sie unter

aus www.friesland.de: aktuell Sonntag 16 Uhr

"Informationen zu Witterungs- und Verkehrsverhältnissen sowie über eventuelle Schulausfälle finden Sie unter folgender Webadresse:
http://www.vmz-niedersachsen.de

Die Rundfunksender informieren regelmäßig im Anschluss an ihre Nachrichtensendungen oder über ihre Internetseiten über Unterrichtsausfälle. Außerdem informiert der Landkreis Friesland rechtzeitig über diese Seite, Facebook, Twitter und die App KatWarn.

Grundsätzlich gilt, dass Erziehungsberechtigte von Schülerinnen und Schülern im Primarbereich und im Sekundarbereich I, die eine unzumutbare Gefährdung ihrer Kinder auf dem Schulweg durch extreme Witterungsverhältnisse befürchten, ihre Kinder auch dann zu Hause behalten oder vorzeitig vom Unterricht abholen können, wenn kein genereller Unterrichtsausfall angeordnet worden ist."

Sie dürfen daher Ihr Kind zuhause behalten, wenn Sie befürchten, dass eine unzumutbare Gefährdung Ihres Kindes auf dem Schulweg durch extreme Witterungsverhältnisse vorliegt, auch wenn kein Schulausfall angekündigt ist.

Wenn Sie sich dazu entschließen sollten, informieren Sie bitte einfach, wie bei Krankmeldungen, den Klassenlehrer per Mail, nicht das Sekretariat!





Zukunftstag 2020

In Deutschland wird im Rahmen eines bundesweiten Aktionsprogramms seit 2001 jährlich der „Girls'Day" durchgeführt. In vielen Bundesländern wird dieser Tag als „Girls' Day" und seit einigen Jahren zusätzlich als „Boys'Day" veranstaltet, um den Mädchen und Jungen eine Vielzahl von Berufe näher zu bringen, die sie bei ihrer Berufswahl eher selten in Betracht ziehen würden. Niedersachsen hat sich diesem genderorientierten Vorgehen angeschlossen.

Der nächste Girls'Day und Boys'Day findet am 26. März 2020 statt.

Dieser Tag, verankert im Erlass „Berufliche Orientierung an allgemein bildenden Schulen“, ist in ein umfassendes Berufsorientierungsprogramm der Schulen einzubetten und soll nachhaltig dazu beitragen, geschlechtsspezifisches Berufswahlverhalten aufzubrechen. Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen erhalten an diesem Aktionstag Einblicke in verschiedene Berufe, die geeignet sind, das traditionelle, geschlechtsspezifisch geprägte Spektrum möglicher Berufe für Mädchen und Jungen zu erweitern. Sie können an Aktionen in Betrieben, Hochschulen und Einrichtungen teilnehmen und sollen so Berufe erkunden, die sie selbst meist nicht in Betracht ziehen.

Dabei soll von allen Beteiligten darauf geachtet werden, dass für Mädchen und Jungen getrennte Angebote vorgehalten werden.

Mädchen haben so die Möglichkeit „typische Männerberufe" in Technik und Naturwissenschaft kennen zu lernen. Betriebe können ihre Angebote unter www.girls-day.de/radar einstellen. Da sich das Angebot laufend aktualisiert, kann regelmäßig nach Angeboten in der Region gesucht werden.

Jungen sollen die eher „typischen Frauenberufe" z. B. in Pflege und Erziehung entdecken. Diese können ggf. unter www.boys-day.de/ radar abgerufen werden. Statistiken belegen klar, dass nicht nur Mädchen, sondern ebenso Jungen sich aus dem über 350 verschiedene Ausbildungsberufe umfassenden Spektrum mehrheitlich auf ca. zehn typische Männer- bzw. Frauenberufe konzentrieren. Insofern besteht die Notwendigkeit, den Gendergedanken als Unterrichtsprinzip in der Berufsorientierung zu verankern.

klischee-frei.de ist das Fachportal der Bundesinitiative Klischeefrei. Es unterstützt alle am Berufswahlprozess Beteiligten, die Mädchen und Jungen auf ihrem Weg in den Beruf begleiten, der zu ihren Stärken passt – frei von Geschlechterklischees.

 

nachzulesen unter: https://www.mk.niedersachsen.de/