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Im Schulgarten wird auch jetzt noch viel gegackert

Toni Tintenfeder und seine Hühnerschar haben es im Moment etwas einsam. Eigentlich schaut unser Hahn nicht nur bei seinen vier Hennen nach dem Rechten, sondern wacht auch über das turbulente Geschehen auf dem Schulhof. Dort gibt es immer viel zu entdecken.

Pausengespräche, Kinder die in den Pausen Futter und Wasser wechseln, Kinder, die auf dem Schulhof lachen und toben, die Kinder der AG, die jeden Montag während der AG-Zeit den Stall ausmisten … all das fehlt im Moment. Aber – es gibt verlässliche Größen. Auch in den Zeiten, in denen das COVID19-Virus und die Sorge um den Infektionsschutz das öffentliche Leben an vielen Orten stillstehen lässt. Unsere beiden Freiwilligen im ökologischen Jahr (FÖJ) Veronique Günther und Greta Belgardt halten die Stellung – zumindest zeitweise. 

Drei Stunden in der Schule, um die Tiere zu versorgen, den Reinigungsplan im Schulzoo einzuhalten und Routinearbeiten zu erledigen. Das ist das, was in Zeiten der Corona-Krise noch geht und das, was mit den originären Aufgaben im FÖJ auch ohne Gefährdungspotential zu vereinbaren ist. In enger Zusammenarbeit mit den betreuenden Lehrkräften, Frau Thomßen und Herrn Glomme ist auch dann FÖJ-im HomeOffice angesagt. Per Videokonferenz werden Absprachen getroffen, Konzepte und Entwürfe über den Schulserver ausgetauscht und viel geplant – für die Zeit, in der das Schulleben wieder aus dieser Quarantänezeit erwacht.

Doch was sagt der Hahn Toni dazu? Bisher hat er die FÖJ-Mädels regelmäßig gesehen. Nämlich bei Sonnenaufgang zum Öffnen des Stalltörchens, und abends noch einmal, zum Schließen. So konnte er immer sicher sein, dass kein Fuchs oder Marder den Schlaf von ihm und seinen vier Hennen stört. Hier hat Automatisierung Einzug gehalten. Schon lange wollten alle am Projekt Schulzoo beteiligten diese Aufgabe auslagern, um FÖJ-Kräfte und auch Lehrer zu entlasten.

Nun ist es soweit. Am Montag konnten wir  einen automatisierten Hühnerpförtner an unserem Hühnerstall installieren. Dieser kann mittels eingebauter Uhr und einem Helligkeitssensor das Tor in Abhängigkeit vom Tageslicht öffnen und schließen. Für Toni eine grandiose Neuigkeit. So kann sein erster Hahnenschrei nun wirklich zu Sonnenaufgang draußen ertönen und er muss nicht warten, bis die FÖJ-Kräfte oder die Lehrer das Törchen öffnen. Eine phänomenale Verbesserung.

Möglich gemacht hat dies eine Kontaktaufnahme zu einer Firma in Eisenach, die seit 30 Jahren Erfahrung in solchen Fragen hat. Der Kontakt mit der Geschäftsführung war sehr anregend. Als wir das Konzept unserer Schule mit Schulzoo und die seit knapp einem Jahr angelaufene Hühnerhaltung vorstellten, trafen wir auf offene Ohren. Das Engagement unserer FÖJ-ler und das pädagogische Konzept zu einem handlungsorientierten Lernen mit Tieren in diesem außergewöhnlichen Lernort ist ja auch etwas ganz Besonderes an dieser Schule und in dieser Region. Ein gespendeter vollautomatisierter Hühnertürpförtner der Firma Axt-Electronic war am Monat bei uns als Sachspende zur Unterstützung der Arbeit im Schulzoo in der Post. Leider mussten wir ihn ohne unsere AG-Schülerinnen und Schüler anbauen. Dennoch möchten wir an dieser Stelle herzlichen Dank aussprechen, da nun das wohl der Tiere gesichert ist, und unsere Lehrer und FÖJ-Kräfte in ihrer Arbeit deutlich entlastet sind.

Für Toni und seine Hühnerschar eine glückliche Fügung in diesen turbulenten und von der Virusinfektion überschatteten Zeiten.

Vielen Dank an alle, die sich für das pädagogische Projekt des Schulzoos einsetzen, die die fehlenden Hände der Schülerinnen und Schüler mit übernehmen und die uns unterstützen.

Bewerbungen für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr an unserer Schule sind immer noch möglich. Nähere Informationen unter https://www.nna.niedersachsen.de/startseite/foj/infos_zur_bewerbung/infosfoej-157505.html

 

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Fahrt zur Meyer-Werft

Am Mittwoch, 23. Februar 2020 fuhr der Jahrgang 10 im Rahmen des Methodentages zur Meyer-Werft nach Papenburg.
Um 8.30 Uhr starteten zwei Busse mit froh gelaunten Schülerinnen und Schülern von der Haltestelle am Denkmal.
In Papenburg wurde zunächst ein großer Parkplatz angefahren. Dort stieg jeweils ein Führer der Meyer-Werft in die Busse. Das Betriebsgelände wurde zum Teil umfahren, so dass man eine Vorstellung von der beeindruckenden Größe der Werft erhalten konnte. Außerhalb des Trockendocks war bereits ein 200 Meter langes Teilstück eines Kreuzfahrtschiffs zu sehen.
Nun ging es in das Besucherzentrum der Meyer-Werft. Die SchülerInnen wurden in drei kleinere Gruppen aufgeteilt. Die Besichtigung konnte beginnen. Was gab es nicht alles zu sehen! Originalgetreue Modelle aller auf der Meyer-Werft gebauten Kreuzfahrtschiffe, Nachbauten verschiedener Außenkabinen in Originalgröße, ein Modell des Betriebsgeländes, Querschnitte von Schiffen, einen Film zur Geschichte der Meyer-Werft, einen Überblick über die verschiedenen Tätigkeiten und Berufe auf einer Werft, den Nachbau einer Schiffsschraube und vieles mehr.
Die Hauptattraktion war ein Blick auf das Dock und das im Bau befindliche aktuelle Kreuzfahrtschiff. Die Führer gaben wertvolle Informationen und wussten auf jede Frage eine Antwort.
Zum Schluss gab es noch die Gelegenheit, im Souvenirshop zu stöbern.
Pünktlich um 13 Uhr war die Gruppe zurück in Zetel.             

Text und Bilder: Roger Pickart

 





Vorbereitungen für die Abschlussfeier

Während unsrer Projektwoche vom 24.2 - 28.2.2020 hat eine Kreativgruppe des 10. Jahrgangs die künstlerische Gestaltung ihres Abschlussfestes übernommen. Der große Klassenraum der 10.4 verwandelte sich für eine Woche in eine Druck- und Kreativwerkstatt. In kleinen Schülerteams wurden im Linoldruckverfahren Einladungsbriefe sowie Eintrittskarten für den Abschlussball  im Zetler „Mark 4“ entworfen und hergestellt, mit Modelliermasse Kakteen für die Tischdeko geformt und mit Maschendraht und Papiermaché ein großer Deko-Kaktus angefertigt. Bei Musik zur Einstimmung auf die große Party wurde 5 Tage lang emsig gearbeitet und jedes Detail von Hand hergestellt. Der Mengenrekord waren die 400 handgedruckten und kolorierten Einladungskarten.

 


 

 





Acht 5.- und 6.-Klässler strahlen zusammen mit Julian Heberle um die Wette!

Sie alle gewinnen den Diercke Wissen Geopraphiewettbewerb 2020.

„Die als Ferienstraße bekannte „Deutsche Märchenstraße“ beginnt in …(a), dem Geburtsort der Gebrüder Grimm. Sie endet in der Freien Hansestadt …(b). Ergänze die fehlenden Städtenamen (a) und (b).“. Julian Heberle (10.2) hat diese Aufgabe richtig gelöst und dazu viele andere.

Er hat an Deutschlands größtem Geographiewettbewerb für Schülerinnen und Schüler teilgenommen und den Sieg auf Schulebene erlangt. Somit qualifizierte er sich für den Landesentscheid Ende März in Niedersachsen. Durch den Landessieg könnte Julian Heberle sich einen Platz für das große Finale von Diercke WISSEN am 19. Juni 2020 in Braunschweig gesichert. Wir drücken ihm alle Daumen, freuen uns aber jetzt schon über diese tolle Leistung!

Bei dem Junior Wettbewerb der fünften und sechsten Klassen setzten sich aus Jahrgang 5 Nele Cremer, Maries Noak, Malte Jürgens und Tulay Harb und aus Jahrgang 6 Yasmine Solga, Sophie Angelina Mannott, Leonie Garcia Haaris und Paul Lübbersjohanns gegen über 200 andere Schüler durch. Anders als bei den Klassen 7 bis 10, endete der Wettbewerb auf Schulebene und mit einer Siegerehrung samt Urkunde und einem Preis für jeden.

Zum dritten Mal in Folge haben alle Schülerinnen und Schüler unserer Schule an diesem Wettbewerb teilgenommen. Die Siegerehrung fand am Tag der offenen Tür am 28. Februar im gut besuchten Jahrgangsbereich 5/6 der IGS Friesland-Süd statt.





Schulpullover

Endlich sind sie da, die ersten richtigen Schulpullover. Eigene Schulpullover wünschten sich die Schüler schon lange. Jetzt war es endlich soweit. Dank des Engagements der Schülervertretung sowie des Wahlpflichtkurses Wirtschaft in Klasse 9 werden zukünftig Schulpullover in unterschiedlichen Farben verkauft. Der erstmalige Verkauf fand am Tag der offenen Tür statt. Das Angebot wurde begeistert angenommen.

Jetzt wurden die ersten Musterpullover in den Farben schwarz, hell- und dunkelgrau, bordeauxrot, dunkelblau, grasgrün, türkis und rosa geliefert. Die Pullover sind in den Größen XS bis XXL lieferbar, damit sie wirklich jedem passen. Die ersten Kollegen haben dies direkt ausprobiert um die richtige Größe bestellen zu können und waren von Schnitt und Qualität begeistert.

Um die individuellen Größen- und Farbwünsche berücksichtigen zu können, erfolgt der Verkauf auf Vorbestellung mit Vorkasse in Höhe des vollen Verkaufspreises. Das Eröffnungsangebot liegt bei 35 Euro.

Ein echtes Schnäppchen, wenn man bedenkt, dass es sich um hochwertige Pullover der Firma "Fruit of the Loom" handelt. Interessierte Schüler geben das ausgefüllte Bestellformular (mit Einverständniserklärung der Eltern) im Vorverkauf ab und erhalten eine Bestellquittung als Nachweis und um den Pullover später abzuholen.

Der Vorverkauf findet jeden Freitag an einem Stand der Schülerfirma in der Pausenhalle des Hauptgebäudes statt. Ansprechpartner ist Frau Winkler.
 





Klassenwettbewerb des Sportabzeichens

Wie jedes Jahr fand auch 2019 der Klassenwettbewerb für das Sportabzeichen statt, der vom TUS Zetel organisiert wurde. Gerold Wilksen als Vorsitzender des TUS Zetel lud zur Siegerehrung der ersten neun PLätze ein, die im Februar 2020 in der Aula der IGS Friesland-Süd stattfand.

Es nahmen drei Zeteler Schulen am Klassenwettbewerb teil: die Grundschule Zetel, die Grundschule Neuenburg und die IGS Friesland-Süd. Aus allen Schule wurden Klassen geehrt. Die besten neuen Klassen wurden eingeladen und nahmen an der Feier teil.

Zur Errechnung der besten Plätze wurden von allen teilnehmenden Klasssen die Ergebnisse dokumentiert, die erfolgreiche Teilnahme der Schüler prozentual zur Klassenstärke und die Anzahl der goldenen, silbernen und bronzenen Sportabzeichen errechnet, damit der Wettbewerb auch altersangemessen gerecht ausgewertet wurde.

Frau Neumann begrüßte die Schüler, den Veranstalter und die Sponsoren. Herr Wilksen bedankte sich insbesondere bei den Klassen, den namentlich genannten Sportlehrern und natürlich den Sponsoren, ohne die der Wettbewerb nicht möglich sein würde (Bürgermeister Heiner Lauxtermann, die Inaber der Firmen Lübben und Stadtlander, Firma Röben, der Öffentlichen Versicherung und die ansässigen Banken, sowie die IGS Friesland-Süd).

Die Urkunden und Siegerprämien nahmen jeweils die Klassensprecher der Siegerklassen von den Sponsoren entgegen. Die ersten drei Plätze belegten Sportklassen der IGS Friesland-Süd. Die 9.4 hatte bereits dreimal den ersten Platz belegt, wurde in diesem Jahr jedoch erstmals von der Klasse 7.4 auf den zweiten Platz verdrängt.

Im Anschluss luden der TUS Zetel und die IGS Friesland-Süd die Sponsoren  zu einem gemeinsamen Frühstück ein, das durch die Schülerfirma "Pausenfüller" professionell vorbereitet wurde.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 





Klassentreffen der Generationen

Im Sommer 2019 verabschiedete sich die HRS Zetel mit einem offiziellen Festakt.

Um mit allen ehemaligen Schülerinnen und Schülern gemeinsam feiern zu können, lud das Mark4 damals zu einem großen Klassentreffen ein, dem großen Klassentreffen der Generationen.Viele ehemalige Schüler und Lehrer folgten der Einladung und saßen noch einmal zusammen um über alte Zeiten zu sprechen.

Einen Teil des Erlöses spendeten die Inhaber des Mark4 um Schülerprojekte am Schulstandort Zetel weiter zu unterstützen.Einen Scheck über 400 Euro überreichten Jeannette Wilkenjohanns und Jens Marxs vom Mark4 als Spende an den Förderverein der IGS Friesland-Süd.

Karin Reinefeld nahm ihn trotz Regen gerne für den Förderverein in Empfang.Die Schulleiterin Heike Neuman freute sich über die Anerkennung für das Engagement der Schüler.
Das Geld wird unter anderem für  Projekte im Bereich Klima und Nachhaltigkeit verwendet.
Die IGS Friesland-Süd nimmt seit letztem Jahr am Projekt  "Umweltschule" teil.





"Bewegte Berichte – gelebte Geschichte"

Das ist das Motto der Zeitzeugenbörse in Hamburg.
Im Gesellschaftslehreunterricht des 9. und 10. Jahrganges ist das Thema „Nationalsozialismus und die Zeit danach“ nicht wegzudenken und nach wie vor – wenn nicht sogar heutzutage wichtiger denn je – unverzichtbar.
Um unseren Schülerinnen und Schülern dieses Doppeljahrganges die immer seltener werdende Gelegenheit zu bieten, mit Zeitzeugen  der nationalsozialistischen Herrschaft in Kontakt zu treten und ins Gespräch zu kommen, haben wir über die Zeitzeugenbörse im Hamburg drei Herren (91-jährig, 88-jährig und 75-jährig) einladen können, die immer wieder gerne in Schulen über die Zeit vom Nationalsozialismus an bis zur Wiedervereinigung berichten. 
Zur Vorbereitung auf das Zusammentreffen haben die Schülerinnen und Schüler eine ganze Reihe von Fragen gesammelt. Diese Fragen waren ganz unterschiedlicher Natur: zum Teil waren sie sehr persönlich (Haben Sie viele Verwandte verloren?, Haben Sie selbst Juden diskriminiert?, Was war das Schlimmste, was Sie erlebt haben in dieser Zeit?) und zum anderen aber auch mit aktuellem Bezug (Sollte man die Geschichte/ Vergangenheit immer weitergeben für die Zukunft?, Wie finden Sie die Entwicklung von Deutschland im Vergleich zu früher?, Was wird sein, wenn es Ihre Generation nicht mehr gibt?).
Mit diesen und noch mehr Fragen konnten sich unsere Gäste im Vorfeld auf ihren Besuch bei uns vorbereiten und kannten die Interessen unserer Schülerinnen und Schüler.
Und am 17. Februar war es dann soweit. Die IGS Friesland-Süd erhielt Besuch von den drei Herren aus Hamburg. In der Außenstelle der IGS Friesland-Süd verbrachten die rund 190 Schülerinnen und Schüler eine kurze aber dafür umso intensivere Zeit.
Vor allem die beiden älteren Herren Günter Lüpcke und Hans Ebel berichteten eindrucksvoll aus ihrer Kindheit zur Zeit des Nationalsozialismus.
Herr Lüpcke (geboren 1932) erlebte diese Zeit als Sohn einer alleinerziehenden Mutter in einem Vorort von Hamburg. Der Alltag im Krieg war für ihn normal, aber natürlich hatten sie auch Angst. Bombenangriffe habe er in dem Vorort aber nur selten mitbekommen. Mit 14 musste er der Hitlerjugend beitreten, war aber dennoch stolz darauf, ein für seine Mutter sehr teures Braunhemd zu besitzen. Weil zwei Onkel von ihm für die SPD Geld sammelten, kamen diese „regimefeindlichen“ Verwandten ins KZ bzw. durch ein Strafbataillon ums Leben. Ein jüdischer Mitschüler wurde irgendwann abgeholt. Später kam die Nachricht, dass er an einer Lungenentzündung gestorben sei. Schließlich musste er sich 1945 kurz vor Kriegsende mit 15 noch „freiwillig“ beim Volkssturm melden, um die heranrückenden Alliierten aufzuhalten. Den Schülerinnen und Schülern brachte er Dokumente seiner Kindheit mit wie etwa seinen Wehrausweis und eine von Adolf Hitler unterzeichneten Urkunde samt Medaille, aber auch die Gerichtsurteile seiner Onkel.
Herr Ebel (geb. 1929) wuchs als Sohn eines Großindustriellen in Berlin auf. Sein Vater versuchte alles, um nicht in die Fänge der NSDAP zu geraten, und als sein Sohn der Hitlerjugend beitreten sollte, schicke er ihn auf ein Internat, welches allerdings auch stark in den Händen der dort untergebrachten HJ-Jungen lag. Ganz in der Nähe befand sich das KZ Buchenwald, was für ihn damals aber lediglich ein Kriegsgefangenenlager war. Wenn es am Wochenende im Internat Kuchen ab, brachte er die Reste heimlich den Häftlingen. Nach Kriegsende erlebte er in Berlin die Luftbrücke, und kam darüber bis nach Hamburg und sogar nach Rastede, wo er – untergebracht bei einem Bauern – als Jungenstreich im Rasteder Schloss aus den dort gelagerten Care-Paketen der Kanadier die Schokolade klaute. Auch er veranschaulichte seine Erzählungen mit Fotos seines Internats, einem Jugendfoto von ihm und Abbildungen der Flugzeuge der Luftbrücke.
Herr Schultz-Süchting, mit 75 Jahren der jüngste in dieser Runde, hat den Krieg selbst nicht mehr miterlebt. Dennoch ist es ihm ein großes Anliegen, Schülerinnen und Schülern klar zu machen, dass diese Zeit kein „Vogelschiss der deutschen Geschichte“ ist, wie es etwa der AfD Politiker Alexander Gauland 2018 behauptete, sondern ein sehr trauriges Kapitel, welches niemals wiederholt werden darf. Daher sei politische Bildung und das Wissen um diese Zeit unglaublich wichtig. Zudem zieht er eine Parallele zur Gegenwart. Er selbst habe seine durchaus glückliche Kindheit auf Trümmerhaufen verbracht. Und selbst als Millionen von Flüchtlingen aus dem Osten kamen, wurden alle integriert. Schließlich ginge es ja allen gleich schlecht. Heute würden Flüchtlingsströme weniger selbstverständlich aufgenommen.
Nach zwei Zeitstunden voller endete der Besuch. Wir bedanken uns ganz herzlich für diesen besonderen Moment.

 





Frühstück für eifrige Sammlerinnen und Sammler

Insgesamt 53 Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs der IGS Friesland-Süd engagierten sich für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V..
Die Haus- und Straßensammlung wurde bereits an der HRS traditionell alljährlich im Dezember durchgeführt. Erstmalig beteiligten sich nun auch SchülerInnen der IGS vom  25.11.2019 bis zum 15.12.2019. Gesammelt wurde vor allem in Zetel und in Neuenburg. SchülerInnen mit dem Wohnort Varel erhielten die Möglichkeit, auch dort zu sammeln. 
Gesammelt wurde nachmittags und an den Wochenenden in Gruppen von drei bis fünf Personen. Jede Gruppe hatte eine Spendenbüchse bei sich.
Insgesamt kamen beachtliche 1353,62 € zusammen. 
Als Dank erhielten die ehrenamtlichen HelferInnen im Rahmen einer Feier in der Außenstelle der IGS zunächst anerkennende Worte von der Schulleiterin Frau Neumann, Bürgermeister Lauxtermann und dem koordinierenden Lehrer R. Pickart. Frau Eilers, Sekretärin des Bürgermeisters, überreichte jedem Schüler eine Urkunde mit einer Bestätigung für deren Sozialengagement. Diese kann z.B. Bewerbungen hinzugefügt werden. 
Anschließend begaben sich die SchülerInnen in die Cafeteria der Außenstelle. Dort erwartete sie ein Frühstücksbuffet.  
   

 

Text: R. Pickart





Engagement für weniger Müll

Um unsere Abfallberge zu reduzieren kann vieles getan werden. Ideen, wie allgemeine Dinge des Lebens wie Kleidung, Haushaltsgegenstände und Lebensmittel umweltfreundlicher verpackt, korrekt entsorgt und recycelt werden wurden an Info-Ständen zum Lichterfest, dem Elternsprechtag und der Weihnachtsfeier präsentiert.
Doch der beste Abfall bleibt aber immer noch der, der gar nicht erst entsteht. Im Zuge des „zero Waste“ - Ansatzes haben die Freiwilligen im Ökologischen Jahr im vergangenen Jahr bereits mit den Kindern Bienenwachstücher zur nachhaltigen und abfallminimierenden Verpackung von Pausenbroten gearbeitet.

In Eigeninititative haben einige Schülerinnen und Schüler der naturwissenschaftlichen Profilklasse dann zu einer Aktion für die Schule aufgerufen. „Es liegt viel zu viel Müll auf unserem Schulhof herum“ stellte Jason aus der Klasse 5.3 fest. „Außerdem wird immer absichtlich Müll in den Auslauf der Hühner geworfen! Das soll so nicht bleiben.“

Mitstreiter in der Klasse waren gefunden. Wir wollen alle an einer Schule lernen, die wenig Müll produziert. All dann auch noch nagelneue Sortierstationen vom Hausmeisterteam in den Fluren aufgestellt wurden, war das ziel klar.

An zwei Nachmittagen organisierten die Kinder in ihrer Freizeit eine Sammelaktion. Sie holten sich die Unterstützung ihrer Lehrer, der Freiwilligen im Ökologischen Jahr und der Hausmeister.

Die Ausbeute war groß. Es wurde neben zwei großen gelben Säcken mit Plastikmüll auch ein Eimer mit Glasresten voll. Ein halber Sacke mit Restmüll, der nicht mehr recycelt werden kann war auch dabei. Zum Beispiel fanden sich auf dem Gelände viele Böllerreste. Kurios war der Fund einer nahezu skelettierten Katze und ls Zeitzeuge der nahen Vergangenheit ein 5-Pfennig-Stück und einer Gabel. Erstaunlich viele Stifte lagen auf dem Gelände herum. Der Pfandwert der gesammelten Verpackungen belief sich auf über 3€. 

Nach dem Sammeln gab es für die Kinder am Montag Tee und Kekse und am Dienstag Muffins, die eine der Mütter spendete. Dafür ganz herzlichen Dank! Für Infos rund um Müll, Mülltrennung und auch die nachhaltigen Bienenwachstücher steht das Team im Schulzoo gerne zur Info bereit.

Sven-Philipp Glomme
Schulzoo und Umweltbildung

 





Die Schülervertretung der IGS Friesland-Süd

Wir sind die Schülervertretung (SV) im Schuljahr 2019/20
Das sind wir, die neugewählte SV für dieses Schuljahr. Mit dabei sind: Donesa Hyseni (Schülersprecherin), Leonie Krah (Schülersprecherin), Diana Haslama (Jahrgangssprecherin 9&10), Dominik Tran Quang (Jahrgangssprecher 9&10), Maximillian Walther (Jahrgangssprecher 7&8), Lena Bucher (Jahrgangssprecherin 7&8), Zoe Stark (Jahrgangssprecherin 5&6) und Hannes Fuhrken (Jahrgangssprecher 5&6). Herr Jan Knetemann (SV-Berater) steht uns immer zur Seite, unterstützt die Projekte und hilft uns bei Schwierigkeiten.
Auch in diesem Jahr wollen wir versuchen so viele Wünsche wie möglich umzusetzen. Bisher beschäftigen wir uns mit den Themen: Schulkleidung, Sauberen Schulhof, die Gestaltung des Schulhofes etc.
Gerne nehmen wir alle Wünsche und Ideen von Schülern, Schulleitung, Lehrern oder auch der Elternvertretung in Anspruch und versuchen diese umzusetzen.





Lebens(t)raum nach Maß

Auch im hohem Alter bringt eine Wohnungsrenovierung ein mehr an Lebensqualität. Das Terrarium unserer zugegeben schon betagten
Bartagame erstrahlt neu. Lina, unsere Freiwillige im ökologischen Jahr (FÖJ), ist schon seit Sommer bei uns an der Schule und unterstützt uns im Bereich der Umweltbildung, der Bildung für nachhaltige Entwicklung und ist natürlich eine große Hilfe in unserem pädagogischen Projekt „Schulzoo“. Sie hat in den vergangenen Tagen zusammen mit den Schülerinnen und Schülern der Schulzoo-AG Großartiges geleistet.


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Tag der offenen Tür an der IGS Friesland-Süd

Zum sechsten Mal hat die IGS Friesland-Süd zum Tag der offenen Tür eingeladen. Zahlreiche Familien folgten der Einladung um sich die Schule anzuschauen. Eltern konnten sich am Infostand über das Konzept einer Gesamtschule informieren und mit den zuständigen Jahrgangsleitern Herr Kowalski und Frau Leo ins Gespräch kommen.


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White Horse Theatre

Ein ganzer Vormittag englisches Theater!

Am 23. Januar war das White Horse Theatre zu Gast in der IGS Friesland-Süd und spielte drei Stücke für die Klassenstufen 5 bis 10.


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Weihnachtsfeier 2018

Weihnachtsfeier der 5. Klassen am Mittwoch, den 19.12.2018

In der letzten Schulwoche vor den Ferien fand die große Weihnachtsfeier des 5. Jahrgangs mit Eltern, Geschwister und Großeltern in der Aula statt.


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Vorlesewettbewerb der 6. Klassen

Am 12.12.2018 fand an der IGS-Zetel der Vorlesewettbewerb statt.


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Landesmuseum Oldenburg

Steinzeit erleben

Am 5.12.2018 trafen sich die Schülerinnen und Schüler des 5.Jahrgangs zur ersten Stunde in ihren Klassenräumen. Sie hatten sich die Wochen davor mit dem Thema „Altsteinzeit“ beschäftigt und nun sollte ihr Wissen durch den Besuch des Landesmuseums für Natur und Mensch vertieft und erweitert werden. Die Aufregung und die Vorfreude waren deutlich zu spüren.


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Fahrradkontrolle an der IGS Friesland-Süd

Fahrradkontrolle am Hauptgebäude der IGS Friesland-Süd

Am 06.12.2018 führte die Polizei mit vier Einsatzkräften eine Fahrradkontrolle in der Zeit von 7.00 Uhr bis zum Schulbeginn um 7.30 Uhr durch. Unterstützt wurden die Polizisten von sechs Schülerinnen und Schülern aus der Klasse 9.1 der IGS.


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Besuch bei der Feuerwehr in Zetel

Was macht die Feuerwehr eigentlich ganz genau, wenn es brennt?

Dieser Frage konnten die Schüler/innen des 6. Jahrgangs bei einem Besuch der Feuerwehr in Zetel am 21. und 28. September nachgehen.


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Der ADAC zu Gast an der IGS Friesland-Süd

Achtung Auto

Am 17.09. und am 18.09.2018 nahmen unsere fünften Klassen an der Aktion „Achtung Auto“ teil, die von einer ADAC Mitarbeiterin durchgeführt wurde. Wie lang ist eigentlich der Bremsweg eines Autos? Wie fühlt es sich an, wenn man im Auto sitzt und plötzlich bremsen muss? Was bedeutet eigentlich ein sicherer Abstand zum Auto im Straßenverkehr?


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