Kategorienarchiv: Bericht

Wer arbeitet, hat sich auch Pausen verdient

Auch wenn aktuell die Einhaltung von bestimmten Hygieneregeln notwendig ist, können momentan genügend erholsame Pausen stattfinden.

Es findet am Schulvormittag eine gemeinsame Frühstückspause statt. Das Essen auf dem Schulhof ist aktuell nicht möglich, sodass jedes Kind genügend Zeit bekommt, vor der ersten Pause gemeinsam mit seinen Mitschülern und dem Lehrer zu frühstücken. Es wird in Ruhe und im Sitzen gemeinsam im Klassenraum gegessen.

Im Anschluss geht es um 9.00 Uhr in die erste wohlverdiente Pause. Jeweils ein Doppeljahrgang hat einen abgetrennten Bereich auf dem Schulhof, sodass sich die Jahrgänge untereinander nicht mischen. Während der Pause müssen die Schüler eine Mund-Nasenbedeckung tragen. Die Kinder haben die Möglichkeit, sich frei auf dem Schulhof zu bewegen, zu klettern, Fußball oder Basketball zu spielen oder eines der Spielgeräte auszuleihen. Die Spielausleihe wird durch Frau Ruta-Schwarte organisiert, die wechselweise Unterstützung von Schülern der fünften und sechsten Klassen erhält. Es besteht die Möglichkeit, sich Seile, Bälle oder kleine Spielgeräte auszuleihen. Nach der Rückgabe der Spielgeräte werden diese desinfiziert, damit die Geräte in der nächsten Pause wiederverwendet werden können. Leider erscheint die Pause oft viel zu kurz - um 9.25 Uhr ist dann Pausenende. Die zweite Hofpause folgt von 10.55 Uhr bis 11.25 Uhr.

Zweimal pro Woche gilt der verbindliche Ganztag. An diesen Tagen haben die Kinder eines Jahrgangs nach dem gemeinsamen Mittagessen von ca. 12.00 Uhr bis 12.50 Uhr eine Pause ganz für sich. In dieser Zeit können sie spielen und haben das Klettergerüst auf dem Schulhof für sich alleine.

 

Text und Bilder:  Robert Kowalski





Die IGS bekommt eine Wildblumenwiese

Die Klasse 6.3 und der WPK Naturkunde des sechsten Jahrgangs haben mit ihrem Lehrer, Herrn Beuscher, angefangen, eine Wildblumenwiese anzulegen. Eine Fläche auf dem Schulgelände war schnell gefunden. Die Fläche musste entkrautet und gefräst werden. Die Schülerrinnen und Schüler haben auch eine Umrandung angelegt, indem sie einen kleinen Wall aufgeschüttet haben. Die Wildblumenwiese wurde in zwei Abschnitte unterteilt. In einem Teil wurde schon im Oktober eingesät. In dem anderen Teil soll dann im Frühjahr eingesät werden. Es sollen dann Beobachtungen gemacht werden, ob sich die Pflanzen je nach Saatzeitpunkt unterschiedlich entwickelt haben.

 

Unterstützt wurde die IGS Friesland Süd von der 'Naturschutzstiftung Region Friesland Wittmund Wilhelmshaven 'mit dem Saatgut und dem Magazin 'Meilengänger' mit 2 Apfelbäumen.

 

 

 

 

Text und Bilder: M. Beuscher





„Kreative Hygiene Champions“

Kreativ –Wettbewerb der IGS Friesland-Süd

Unter dem Motto „Kreative Hygiene Champions - Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt“ fand während der Schulschließung wegen der Corona Pandemie ein Wettbewerb ganz besonderer Art statt. Alle Schülerinnen und Schüler unserer Schule waren aufgerufen, einen kreativen Beitrag zum Thema „Händewaschen“ oder „Mund-Nasen Schutzmaske“  zu gestalten.

Auch in dieser, für uns alle neuen und schwierigen Zeit der Schulschließung, war auf die engagierten Eltern der Schule Verlass. Der Förderverein unter Vorsitz von Karin Reinefeld lobte Preise für hervorragende Leistungen im Wettbewerb im Gesamtwert von 200€ aus, in Form von Gutscheinen von der Firma „Lübben Lesen Schreiben Spielen“ in Zetel.

Insgesamt nahmen ca. 50 Schülerinnen und Schüler teil und luden tolle Videos und Fotostrecken, bemerkenswerte Zeichnungen und Bilder in unserem Onlineportal „IServ“ für den Wettbewerb hoch.

Die Jury, bestehend aus Mitgliedern des Schulsanitätsdienstes, Kunstlehrern und Frau Reinefeld, der Vorsitzenden des Fördervereins, fiel die Auswahl der Preisträger nicht leicht. Punktgleichheit führte dazu, dass es in den beiden Kategorien „Film und Foto“ und  „Zeichnung und Malerei“ mehrere 1. Plätze, 2. Plätze und 3. Plätze gab.

Es gab hervorragende Portraitzeichnungen, Gesichter mit Masken, gemalte Warnschilder, Fotostrecken mit Nähanleitungen für eigene Mund-Nasen- Schutzmasken und witzige Filmchen über das richtige Händewaschen….. und einen absoluten Schulsieg: Von allen Jurymitgliedern einstimmig mit voller Punktzahl bewertet  wurde das professionell und kurzweilig gestaltete Video von Tomma Bredehorn aus der  5. Klasse. Sie hat sich beim Händewaschen filmen lassen, nicht nur in jedem Waschbecken zu Hause, sondern auch im Königssee, im Brunnen beim  Senfpott in Neuenburg, in Kuhtränken und Betonmischern. Witzig mit Musik unterlegt, war dies ein gelungener Beitrag zu unserem „Kreativen Hygiene Wettbewerb“.

Während des Unterrichts in der Präsenzphase im Juli konnten dann endlich die Preise persönlich übergeben werden. Frau Reinefeld vom Förderverein verteilte gemeinsam mit Jurymitgliedern aus dem Schulsanitätsdienst die Urkunden und Gutscheine in den Klassen. Dabei war die Überraschung und die Freude groß und viele sagten, dass es ihnen Spaß gemacht habe, teilzunehmen.

Symbolisch schütteln wir allen Preisträgerinnen und Preisträgern die Hände und gratulieren ganz herzlich. Gleichzeitig bedanken wir uns für sämtliche Beiträge aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer an dem Wettbewerb.

Bleibt zum Schluss die Aussage der Vorsitzenden des Fördervereins unserer Schule, Frau Reinefeld: „Das waren tolle Ergebnisse der Schülerinnen und Schüler der IGS Friesland- Süd. Wir haben als Förderverein den Wettbewerb sehr gerne mit begleitet und finanziell unterstützt und fänden es toll, wenn so ein Wettbewerb regelmäßig in den Schulalltag eingebaut würde. Vom Förderverein werden wir Aktionen im kreativen Bereich gerne wieder unterstützen.“

Gewonnen haben:   Lasse Schrievers (5), Luke Milan Schröder (6), Tom Weber (8), Tomma Bredehorn (5), Nele Taddiken (8), Jasmine Renken (10), Helene Matz (5), Maries Noack (5), Sarah Wilken (5), Ben Stehnken (5), Leonie Martens (6), Louis Böhmer (5), Mata Martens (6), Fabienne de Vries (6), Hannah Aßmann (8), Karolin Aßmann (6), Nick Block (6)






Abschlussfeier wurde von Schülerinnen und Schülern der IGS Friesland - Süd engagiert vorbereitet

Spanische Schülerinnen zu Gast in Zetel

Erstmals angeboten wurde im aktuellen Schuljahr 2019/2020 ein sechswöchiger Schüleraustausch zwischen dem Land Niedersachsen und der spanischen Provinz Castilla y León, der sich an Spanischlernende des 9. und 10. Jahrgangs richtete. Organisiert wurde der Austausch von den jeweiligen Kultusministerien. Zwei der insgesamt 60 begehrten freien Plätze ergatterten sich Keno Borreck (Klasse 9.1) und Annalotta Oetjen (Klasse 9.4) der IGS Friesland Süd in Zetel.

Die beiden Schüler besuchten von Mitte Oktober bis Ende November 2019 ihre Austauschschülerinnen Alejandra Martín Tordesillas und Sofía Gonzales Diez in Segovia bzw. in León und konnten dort viele Eindrücke in den Schul- und Freizeitalltag der spanischen Schülerinnen erlangen. „Es war total interessant zu sehen, wie der Unterricht und allgemein das Leben dort abläuft“ berichtet Keno begeistert den neugierigen Spanischlernenden der 6.- 8. Klassen der IGS, die im Rahmen der Verabschiedung von Alejandra und Sofía eine Fragerunde initiiert hatten. Von Anfang Januar bis Mitte Februar fand der Gegenbesuch der spanischen Austauschschülerinnen statt. Dieser Austausch ermöglichte es nun den Spanierinnen, in das Familienleben, den Schulalltag und die hiesigen Lebensgewohnheiten einzutauchen.

Die Schülerinnen und Schüler der IGS Friesland Süd zeigten sich ganz begeistert von den Gästen und waren interessiert daran, mehr über sie zu erfahren. So entstand die Idee, vor ihrer Abreise eine Abschlussfeier für Alejandra und Sofía zu organisieren und alle interessierten Spanischlernenden dazu einzuladen.

Die Gastschülerinnen freuten sich sehr über das liebevoll angerichtete Buffet und die Dekoration. Doch nicht nur den Spanierinnen bleibt die Verabschiedung in schöner Erinnerung – die Schülerin Hannah aus dem 6. Jahrgang berichtet: „Am 19.02. haben wir die Abschiedsfeier der beiden Austauschschülerinnen Alejandra und Sofía vorbereitet. Unsere Lehrerinnen Frau Schulte und Frau Böckers und einige Schüler haben ganz viel spanisches Essen mitgebracht und wir haben ein Buffet aufgebaut. Wir haben unsere selbst gebastelten Plakate aufgehängt und Luftballons und Luftschlangen verteilt. Auch die Tafel haben wir verziert. Das Essen war sehr lecker. In der Klasse lief noch spanische Musik. Zum Schluss hatten wir noch viele Fragen an die beiden.“  Auch Joumana erzählt: „Die beiden haben sich echt gefreut. Dann haben wir alle gemeinsam gegessen. Ich fand den Tag richtig schön!“

Nach der Verabschiedung wurde Alejandra und Sofía noch ein  Abschiedsgeschenk überreicht, das sie an die Zeit in Zetel und an die IGS Friesland Süd erinnern soll.





FÖJ an der IGS Friesland Süd

Hallo,

wir sind Greta und Veronique und wollen euch unsere Einsatzstelle zeigen! Unsere Einsatzstelle ist die IGS Friesland - Süd in Zetel und dort sind wir im Schulzoo tätig. Schulzoo? Ja, die Schule hat einen Zoo!

Die IGS Friesland-Süd bietet diverse Angebote zu Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Hierbei ist insbesondere der Schulzoo zu nennen. Neben diesem gibt es aber auch zahlreiche Projekte, wie den Moortag, den Waldtag, … , die jedes Schuljahr durchgeführt werden.

Im Schulzoo gibt es viele unterschiedliche Tiere, die viel Aufmerksamkeit benötigen. Zum Beispiel wohnen hier Reptilien verschiedenster Art, Vögel, Säugetiere, Amphibien und unsere 5 Hühner.

Auch kümmern wir uns darum, dass die Kinder, die in den Pausen zu uns kommen, sich richtig verhalten und jedem Tier das richtige Futter geben. Die Kinder lernen bei uns viel über die Tiere und ihre Vorlieben. Wir achten darauf, dass den Tieren jeden Tag frisches Wasser zur Verfügung steht.

Von der Hühnerschar ist Toni am längsten bei uns. Er ist das stolzeste Tier der ganzen Schule und hält alle auf trapp.

In unserer AG "Huhn macht Schule" bringen wir den Kindern bei, wie ein Huhn lebt, was es braucht und wie man mit ihnen umgeht. Die Käfige der Tiere werden in den Schulzoo AGs am Dienstag und Donnerstag von den Kindern oder zwischendurch auch von uns gereinigt.

Neben diesen täglichen und wöchentlichen Aufgaben, haben wir auch Zeit für unsere eigenen Projekte. Ein Projekt, das wir aktuell bearbeiten, ist unser Paludarium. Ein Paludarium ist eine Mischung aus Aquarium und Terrarium. Wir haben es für unsere Korallenfingerfrösche artgerecht eingerichtet und sie fühlen sich sichtlich wohl.

Aber wir machen auch andere Dinge, wie zum Beispiel den Aufbau und die Betreuung des Krötenzaunes am Elisenhof, die Herstellung von Wachstüchern und die Planung für einen Bauernhofbesuch der 5. Klassen. Die Planung für den Bauernhofbesuch hat uns viel Zeit gekostet und er wäre sicher super geworden, wenn nicht das Ausflugsverbot wegen des Coronavirus dazwischen gekommen wäre. Diese Erfahrung dürfen jetzt unsere Nachfolger machen und das Konzept ausprobieren.

Zu besonderen Anlässen wie dem Tag der offenen Tür, dem Elternsprechtag oder der Jahrgangsfeier, zeigen wir den Besuchern, was im Schulzoo alles passiert, präsentieren und verkaufen Wachstücher, um ihnen zu zeigen, dass es Alternativen zu Alu- oder Frischhaltefolie gibt und erzählen ihnen was wir im FÖJ alles machen

 

 

 

 





Spannende und sehr erfolgreiche Teilnahme am Erste Hilfe Wettbewerb in Bremen

Hand aufs Herz 2019

Kurz vor den Sommerferien, am 2. Juli 2019, haben wir mit zwei Teams unserer Schule am Erste-Hilfe-Wettbewerb Hand aufs Herz teilgenommen. Gemeinsam mit Frau Stark und Frau Bruns fuhren wir mit dem Zug nach Bremen. Dort traten ein Sanitäts-Team unserer 7. Klassen und ein Sanitäts-Team unserer 8. Klassen in der Messehalle7 gegen ca. 600 Schulsanitäter aus ganz Niedersachsen und Bremen an -  also insgesamt 115 Teams! Das war ein großartiges Erlebnis.

Unsere beiden Teams mussten an verschiedenen Stationen Erste Hilfe leisten und haben das mit Bravour gemeistert. Sie versorgten an Verletztendarstellerinnen und -darstellern realitätsnah unterschiedliche Verletzungs- bzw. Erkrankungsarten, wie bleichgesichtige Übelkeit bis zu schweren, blutenden Verletzungen.

Bewertet wurde, wie sie in menschlicher und fachlich adäquater Weise auf die verschiedenen Versorgungsbedarfe eingingen. Beide Teams arbeiteten konzentriert und einfühlsam und behielten selbst bei einem simulierten epileptischen Anfall und einem Herzstillstand kühlen Kopf. So ernteten sie von den Schiedsrichtern an den Stationen viel Lob und oftmals die volle Punktzahl.  

Zwischen den Wettkampfphasen absolvierten die Schüler eine Rallye, ausgestaltet von den beteiligten Hilfsorganisationen, der Polizei und der gesetzlichen Unfallversicherung. Auch eine Höhenrettung, ausgeführt von der Feuerwehr Bremen vom Dach der Messehalle konnte beobachtet werden.

Malte Janssen, Radiomoderator von `bremen vier´, sagte die Wettkampfrunden an und führte durch das Bühnenprogramm. Auch wir ergatterten Autogramme und gemeinsame Fotos mit ihm.

Die Drehung im Überschlagssimulator der Polizei kostete etwas Mut und Überwindung – aber alle unsere Sanitäter haben sich aus dem auf dem Kopf stehenden Polizeiauto befreien können. So konnten wir uns vollzählig auf den Heimweg machen.

Nun aber wurde es richtig aufregend: im Bahnhof wurde einem unserer Sanitäter der Rucksack entwendet und einige von uns mussten nun die Überwachungsvideos der zu Hilfe gerufenen Landespolizei ansehen. So konnte der Täter anhand des Rucksacks identifiziert werden. Zum Glück erhielten wir den Rucksack schnell wieder zurück und traten, nur leicht verspätet, die Heimreise an.

 

 

 

   

 

   





Schulsanitätsdienst

 

 

Unsere Schule ist sehr stolz auf das große ehrenamtliche Engagement der Jugendlichen des Schulsanitätsdienstes.

Sie übernehmen Dienste im Erste Hilfe Raum unserer Schule in den  Pausenzeiten, sind bei  Schulveranstaltungen präsent  und sorgen  maßgeblich dafür,  dass sich Jugendliche und auch Lehrer an unserer Schule wohlfühlen und bei Verletzungen fachgerecht versorgt werden.  Die große Hilfsbereitschaft trägt nicht unwesentlich zum sozialen Klima der Schule bei.

Unser Schulsanitätsdienst besteht aus insgesamt 30 Schulsanitätern und Schulsanitäterinnen. In diesem Schuljahr sind wieder zehn neue Mitglieder hinzugekommen. Im Oktober haben sie  eine  zwölf Unterrichtseinheiten umfassende Erste Hilfe Ausbildung absolviert.

Diese Ausbildung wird an unserer Schule von  Carina Badberg vom Deutschen Roten Kreuz  durchgeführt. Sie  schult die Jugendlichen insbesondere auf Situationen und Notfälle, die in der Schule vorkommen können. Gelernt wird das Verhalten bei Bauch- oder Kopfschmerzen, die korrekte Versorgung von  Wunden,  Pflaster zu kleben, Verbände anzulegen, Blutungen zu stillen, ohnmächtige Personen zu versorgen und Wiederbelebungsmaßnahmen durchzuführen. Ein besonderes Augenmerkt liegt immer darauf, Ruhe zu bewahren und die Mitschüler  fachgerecht zu behandeln.

  • Im Team des Schulsanitätsdienstes  betätigen sich die Schülerinnen und Schüler  mit großem Engagement. Sie betreuen weitestgehend selbständig verletzte und erkrankte Mitschüler im Erste-Hilfe-Raum der  Schule.
  • Der Schulsanitätsdienst besteht an unserer Schule seit 9 Jahren in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz und dem Jugendrotkreuz.  Mitglieder sind Jugendliche aller Jahrgangsstufen unserer Schule. Unterstützt und begleitet wird der Schulsanitätsdienst durch die Biologielehrerin Claudia Bruns.
  • Neben den  Diensten jedes Mitglieds in den Pausenzeiten und bei Schulveranstaltungen  finden regelmäßige Treffen in der Gruppe und Nachschulungen in Erster Hilfe statt.

Ziele des Schulsanitätsdienstes

  • Ergänzung und Sicherung der Erste-Hilfe-Versorgung an unsere Schule 
  • Steigerung des Verantwortungsgefühls und der Hilfsbereitschaft
  • Pflege des sozialen Klimas an der Schule
  • Stärkung des Bewusstseins für die eigene Gesundheit.




Was macht eigentlich der Schulgarten?

Noch liegt der Schulgarten im Winterschlaf. 

 

Nur einige Beeren zeigen das erste Grün. 

Ab Ende April werden z.B. Radieschen, Möhren und Rote Bete gesät

Auf den Fensterbänken des NaWi-Raumes warten unterschiedliche Gemüsesorten und Kräuterpflanzen darauf, ab Mitte Mai in den Schulgarten ausgepflanzt zu werden.

Trotz der Schwierigkeiten, die mit der Schulschließung verbunden sind, hoffen wir auch in diesem Jahr wieder auf eine fette Ernte.
Grüße vom WPK Schulgarten Jg.6 und Jg.7





Im Schulgarten wird auch jetzt noch viel gegackert

Toni Tintenfeder und seine Hühnerschar haben es im Moment etwas einsam. Eigentlich schaut unser Hahn nicht nur bei seinen vier Hennen nach dem Rechten, sondern wacht auch über das turbulente Geschehen auf dem Schulhof. Dort gibt es immer viel zu entdecken.

Pausengespräche, Kinder die in den Pausen Futter und Wasser wechseln, Kinder, die auf dem Schulhof lachen und toben, die Kinder der AG, die jeden Montag während der AG-Zeit den Stall ausmisten … all das fehlt im Moment. Aber – es gibt verlässliche Größen. Auch in den Zeiten, in denen das COVID19-Virus und die Sorge um den Infektionsschutz das öffentliche Leben an vielen Orten stillstehen lässt. Unsere beiden Freiwilligen im ökologischen Jahr (FÖJ) Veronique Günther und Greta Belgardt halten die Stellung – zumindest zeitweise. 

Drei Stunden in der Schule, um die Tiere zu versorgen, den Reinigungsplan im Schulzoo einzuhalten und Routinearbeiten zu erledigen. Das ist das, was in Zeiten der Corona-Krise noch geht und das, was mit den originären Aufgaben im FÖJ auch ohne Gefährdungspotential zu vereinbaren ist. In enger Zusammenarbeit mit den betreuenden Lehrkräften, Frau Thomßen und Herrn Glomme ist auch dann FÖJ-im HomeOffice angesagt. Per Videokonferenz werden Absprachen getroffen, Konzepte und Entwürfe über den Schulserver ausgetauscht und viel geplant – für die Zeit, in der das Schulleben wieder aus dieser Quarantänezeit erwacht.

Doch was sagt der Hahn Toni dazu? Bisher hat er die FÖJ-Mädels regelmäßig gesehen. Nämlich bei Sonnenaufgang zum Öffnen des Stalltörchens, und abends noch einmal, zum Schließen. So konnte er immer sicher sein, dass kein Fuchs oder Marder den Schlaf von ihm und seinen vier Hennen stört. Hier hat Automatisierung Einzug gehalten. Schon lange wollten alle am Projekt Schulzoo beteiligten diese Aufgabe auslagern, um FÖJ-Kräfte und auch Lehrer zu entlasten.

Nun ist es soweit. Am Montag konnten wir  einen automatisierten Hühnerpförtner an unserem Hühnerstall installieren. Dieser kann mittels eingebauter Uhr und einem Helligkeitssensor das Tor in Abhängigkeit vom Tageslicht öffnen und schließen. Für Toni eine grandiose Neuigkeit. So kann sein erster Hahnenschrei nun wirklich zu Sonnenaufgang draußen ertönen und er muss nicht warten, bis die FÖJ-Kräfte oder die Lehrer das Törchen öffnen. Eine phänomenale Verbesserung.

Möglich gemacht hat dies eine Kontaktaufnahme zu einer Firma in Eisenach, die seit 30 Jahren Erfahrung in solchen Fragen hat. Der Kontakt mit der Geschäftsführung war sehr anregend. Als wir das Konzept unserer Schule mit Schulzoo und die seit knapp einem Jahr angelaufene Hühnerhaltung vorstellten, trafen wir auf offene Ohren. Das Engagement unserer FÖJ-ler und das pädagogische Konzept zu einem handlungsorientierten Lernen mit Tieren in diesem außergewöhnlichen Lernort ist ja auch etwas ganz Besonderes an dieser Schule und in dieser Region. Ein gespendeter vollautomatisierter Hühnertürpförtner der Firma Axt-Electronic war am Monat bei uns als Sachspende zur Unterstützung der Arbeit im Schulzoo in der Post. Leider mussten wir ihn ohne unsere AG-Schülerinnen und Schüler anbauen. Dennoch möchten wir an dieser Stelle herzlichen Dank aussprechen, da nun das wohl der Tiere gesichert ist, und unsere Lehrer und FÖJ-Kräfte in ihrer Arbeit deutlich entlastet sind.

Für Toni und seine Hühnerschar eine glückliche Fügung in diesen turbulenten und von der Virusinfektion überschatteten Zeiten.

Vielen Dank an alle, die sich für das pädagogische Projekt des Schulzoos einsetzen, die die fehlenden Hände der Schülerinnen und Schüler mit übernehmen und die uns unterstützen.

Bewerbungen für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr an unserer Schule sind immer noch möglich. Nähere Informationen unter https://www.nna.niedersachsen.de/startseite/foj/infos_zur_bewerbung/infosfoej-157505.html

 

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Fahrt zur Meyer-Werft

Am Mittwoch, 23. Februar 2020 fuhr der Jahrgang 10 im Rahmen des Methodentages zur Meyer-Werft nach Papenburg.
Um 8.30 Uhr starteten zwei Busse mit froh gelaunten Schülerinnen und Schülern von der Haltestelle am Denkmal.
In Papenburg wurde zunächst ein großer Parkplatz angefahren. Dort stieg jeweils ein Führer der Meyer-Werft in die Busse. Das Betriebsgelände wurde zum Teil umfahren, so dass man eine Vorstellung von der beeindruckenden Größe der Werft erhalten konnte. Außerhalb des Trockendocks war bereits ein 200 Meter langes Teilstück eines Kreuzfahrtschiffs zu sehen.
Nun ging es in das Besucherzentrum der Meyer-Werft. Die SchülerInnen wurden in drei kleinere Gruppen aufgeteilt. Die Besichtigung konnte beginnen. Was gab es nicht alles zu sehen! Originalgetreue Modelle aller auf der Meyer-Werft gebauten Kreuzfahrtschiffe, Nachbauten verschiedener Außenkabinen in Originalgröße, ein Modell des Betriebsgeländes, Querschnitte von Schiffen, einen Film zur Geschichte der Meyer-Werft, einen Überblick über die verschiedenen Tätigkeiten und Berufe auf einer Werft, den Nachbau einer Schiffsschraube und vieles mehr.
Die Hauptattraktion war ein Blick auf das Dock und das im Bau befindliche aktuelle Kreuzfahrtschiff. Die Führer gaben wertvolle Informationen und wussten auf jede Frage eine Antwort.
Zum Schluss gab es noch die Gelegenheit, im Souvenirshop zu stöbern.
Pünktlich um 13 Uhr war die Gruppe zurück in Zetel.             

Text und Bilder: Roger Pickart

 





Vorbereitungen für die Abschlussfeier

Während unsrer Projektwoche vom 24.2 - 28.2.2020 hat eine Kreativgruppe des 10. Jahrgangs die künstlerische Gestaltung ihres Abschlussfestes übernommen. Der große Klassenraum der 10.4 verwandelte sich für eine Woche in eine Druck- und Kreativwerkstatt. In kleinen Schülerteams wurden im Linoldruckverfahren Einladungsbriefe sowie Eintrittskarten für den Abschlussball  im Zetler „Mark 4“ entworfen und hergestellt, mit Modelliermasse Kakteen für die Tischdeko geformt und mit Maschendraht und Papiermaché ein großer Deko-Kaktus angefertigt. Bei Musik zur Einstimmung auf die große Party wurde 5 Tage lang emsig gearbeitet und jedes Detail von Hand hergestellt. Der Mengenrekord waren die 400 handgedruckten und kolorierten Einladungskarten.

 


 

 





Acht 5.- und 6.-Klässler strahlen zusammen mit Julian Heberle um die Wette!

Sie alle gewinnen den Diercke Wissen Geopraphiewettbewerb 2020.

„Die als Ferienstraße bekannte „Deutsche Märchenstraße“ beginnt in …(a), dem Geburtsort der Gebrüder Grimm. Sie endet in der Freien Hansestadt …(b). Ergänze die fehlenden Städtenamen (a) und (b).“. Julian Heberle (10.2) hat diese Aufgabe richtig gelöst und dazu viele andere.

Er hat an Deutschlands größtem Geographiewettbewerb für Schülerinnen und Schüler teilgenommen und den Sieg auf Schulebene erlangt. Somit qualifizierte er sich für den Landesentscheid Ende März in Niedersachsen. Durch den Landessieg könnte Julian Heberle sich einen Platz für das große Finale von Diercke WISSEN am 19. Juni 2020 in Braunschweig gesichert. Wir drücken ihm alle Daumen, freuen uns aber jetzt schon über diese tolle Leistung!

Bei dem Junior Wettbewerb der fünften und sechsten Klassen setzten sich aus Jahrgang 5 Nele Cremer, Maries Noak, Malte Jürgens und Tulay Harb und aus Jahrgang 6 Yasmine Solga, Sophie Angelina Mannott, Leonie Garcia Haaris und Paul Lübbersjohanns gegen über 200 andere Schüler durch. Anders als bei den Klassen 7 bis 10, endete der Wettbewerb auf Schulebene und mit einer Siegerehrung samt Urkunde und einem Preis für jeden.

Zum dritten Mal in Folge haben alle Schülerinnen und Schüler unserer Schule an diesem Wettbewerb teilgenommen. Die Siegerehrung fand am Tag der offenen Tür am 28. Februar im gut besuchten Jahrgangsbereich 5/6 der IGS Friesland-Süd statt.





Schulpullover

Endlich sind sie da, die ersten richtigen Schulpullover. Eigene Schulpullover wünschten sich die Schüler schon lange. Jetzt war es endlich soweit. Dank des Engagements der Schülervertretung sowie des Wahlpflichtkurses Wirtschaft in Klasse 9 werden zukünftig Schulpullover in unterschiedlichen Farben verkauft. Der erstmalige Verkauf fand am Tag der offenen Tür statt. Das Angebot wurde begeistert angenommen.

Jetzt wurden die ersten Musterpullover in den Farben schwarz, hell- und dunkelgrau, bordeauxrot, dunkelblau, grasgrün, türkis und rosa geliefert. Die Pullover sind in den Größen XS bis XXL lieferbar, damit sie wirklich jedem passen. Die ersten Kollegen haben dies direkt ausprobiert um die richtige Größe bestellen zu können und waren von Schnitt und Qualität begeistert.

Um die individuellen Größen- und Farbwünsche berücksichtigen zu können, erfolgt der Verkauf auf Vorbestellung mit Vorkasse in Höhe des vollen Verkaufspreises. Das Eröffnungsangebot liegt bei 35 Euro.

Ein echtes Schnäppchen, wenn man bedenkt, dass es sich um hochwertige Pullover der Firma "Fruit of the Loom" handelt. Interessierte Schüler geben das ausgefüllte Bestellformular (mit Einverständniserklärung der Eltern) im Vorverkauf ab und erhalten eine Bestellquittung als Nachweis und um den Pullover später abzuholen.

Der Vorverkauf findet jeden Freitag an einem Stand der Schülerfirma in der Pausenhalle des Hauptgebäudes statt. Ansprechpartner ist Frau Winkler.
 





Klassenwettbewerb des Sportabzeichens

Wie jedes Jahr fand auch 2019 der Klassenwettbewerb für das Sportabzeichen statt, der vom TUS Zetel organisiert wurde. Gerold Wilksen als Vorsitzender des TUS Zetel lud zur Siegerehrung der ersten neun PLätze ein, die im Februar 2020 in der Aula der IGS Friesland-Süd stattfand.

Es nahmen drei Zeteler Schulen am Klassenwettbewerb teil: die Grundschule Zetel, die Grundschule Neuenburg und die IGS Friesland-Süd. Aus allen Schule wurden Klassen geehrt. Die besten neuen Klassen wurden eingeladen und nahmen an der Feier teil.

Zur Errechnung der besten Plätze wurden von allen teilnehmenden Klasssen die Ergebnisse dokumentiert, die erfolgreiche Teilnahme der Schüler prozentual zur Klassenstärke und die Anzahl der goldenen, silbernen und bronzenen Sportabzeichen errechnet, damit der Wettbewerb auch altersangemessen gerecht ausgewertet wurde.

Frau Neumann begrüßte die Schüler, den Veranstalter und die Sponsoren. Herr Wilksen bedankte sich insbesondere bei den Klassen, den namentlich genannten Sportlehrern und natürlich den Sponsoren, ohne die der Wettbewerb nicht möglich sein würde (Bürgermeister Heiner Lauxtermann, die Inaber der Firmen Lübben und Stadtlander, Firma Röben, der Öffentlichen Versicherung und die ansässigen Banken, sowie die IGS Friesland-Süd).

Die Urkunden und Siegerprämien nahmen jeweils die Klassensprecher der Siegerklassen von den Sponsoren entgegen. Die ersten drei Plätze belegten Sportklassen der IGS Friesland-Süd. Die 9.4 hatte bereits dreimal den ersten Platz belegt, wurde in diesem Jahr jedoch erstmals von der Klasse 7.4 auf den zweiten Platz verdrängt.

Im Anschluss luden der TUS Zetel und die IGS Friesland-Süd die Sponsoren  zu einem gemeinsamen Frühstück ein, das durch die Schülerfirma "Pausenfüller" professionell vorbereitet wurde.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 





Klassentreffen der Generationen

Im Sommer 2019 verabschiedete sich die HRS Zetel mit einem offiziellen Festakt.

Um mit allen ehemaligen Schülerinnen und Schülern gemeinsam feiern zu können, lud das Mark4 damals zu einem großen Klassentreffen ein, dem großen Klassentreffen der Generationen.Viele ehemalige Schüler und Lehrer folgten der Einladung und saßen noch einmal zusammen um über alte Zeiten zu sprechen.

Einen Teil des Erlöses spendeten die Inhaber des Mark4 um Schülerprojekte am Schulstandort Zetel weiter zu unterstützen.Einen Scheck über 400 Euro überreichten Jeannette Wilkenjohanns und Jens Marxs vom Mark4 als Spende an den Förderverein der IGS Friesland-Süd.

Karin Reinefeld nahm ihn trotz Regen gerne für den Förderverein in Empfang.Die Schulleiterin Heike Neuman freute sich über die Anerkennung für das Engagement der Schüler.
Das Geld wird unter anderem für  Projekte im Bereich Klima und Nachhaltigkeit verwendet.
Die IGS Friesland-Süd nimmt seit letztem Jahr am Projekt  "Umweltschule" teil.





"Bewegte Berichte – gelebte Geschichte"

Das ist das Motto der Zeitzeugenbörse in Hamburg.
Im Gesellschaftslehreunterricht des 9. und 10. Jahrganges ist das Thema „Nationalsozialismus und die Zeit danach“ nicht wegzudenken und nach wie vor – wenn nicht sogar heutzutage wichtiger denn je – unverzichtbar.
Um unseren Schülerinnen und Schülern dieses Doppeljahrganges die immer seltener werdende Gelegenheit zu bieten, mit Zeitzeugen  der nationalsozialistischen Herrschaft in Kontakt zu treten und ins Gespräch zu kommen, haben wir über die Zeitzeugenbörse im Hamburg drei Herren (91-jährig, 88-jährig und 75-jährig) einladen können, die immer wieder gerne in Schulen über die Zeit vom Nationalsozialismus an bis zur Wiedervereinigung berichten. 
Zur Vorbereitung auf das Zusammentreffen haben die Schülerinnen und Schüler eine ganze Reihe von Fragen gesammelt. Diese Fragen waren ganz unterschiedlicher Natur: zum Teil waren sie sehr persönlich (Haben Sie viele Verwandte verloren?, Haben Sie selbst Juden diskriminiert?, Was war das Schlimmste, was Sie erlebt haben in dieser Zeit?) und zum anderen aber auch mit aktuellem Bezug (Sollte man die Geschichte/ Vergangenheit immer weitergeben für die Zukunft?, Wie finden Sie die Entwicklung von Deutschland im Vergleich zu früher?, Was wird sein, wenn es Ihre Generation nicht mehr gibt?).
Mit diesen und noch mehr Fragen konnten sich unsere Gäste im Vorfeld auf ihren Besuch bei uns vorbereiten und kannten die Interessen unserer Schülerinnen und Schüler.
Und am 17. Februar war es dann soweit. Die IGS Friesland-Süd erhielt Besuch von den drei Herren aus Hamburg. In der Außenstelle der IGS Friesland-Süd verbrachten die rund 190 Schülerinnen und Schüler eine kurze aber dafür umso intensivere Zeit.
Vor allem die beiden älteren Herren Günter Lüpcke und Hans Ebel berichteten eindrucksvoll aus ihrer Kindheit zur Zeit des Nationalsozialismus.
Herr Lüpcke (geboren 1932) erlebte diese Zeit als Sohn einer alleinerziehenden Mutter in einem Vorort von Hamburg. Der Alltag im Krieg war für ihn normal, aber natürlich hatten sie auch Angst. Bombenangriffe habe er in dem Vorort aber nur selten mitbekommen. Mit 14 musste er der Hitlerjugend beitreten, war aber dennoch stolz darauf, ein für seine Mutter sehr teures Braunhemd zu besitzen. Weil zwei Onkel von ihm für die SPD Geld sammelten, kamen diese „regimefeindlichen“ Verwandten ins KZ bzw. durch ein Strafbataillon ums Leben. Ein jüdischer Mitschüler wurde irgendwann abgeholt. Später kam die Nachricht, dass er an einer Lungenentzündung gestorben sei. Schließlich musste er sich 1945 kurz vor Kriegsende mit 15 noch „freiwillig“ beim Volkssturm melden, um die heranrückenden Alliierten aufzuhalten. Den Schülerinnen und Schülern brachte er Dokumente seiner Kindheit mit wie etwa seinen Wehrausweis und eine von Adolf Hitler unterzeichneten Urkunde samt Medaille, aber auch die Gerichtsurteile seiner Onkel.
Herr Ebel (geb. 1929) wuchs als Sohn eines Großindustriellen in Berlin auf. Sein Vater versuchte alles, um nicht in die Fänge der NSDAP zu geraten, und als sein Sohn der Hitlerjugend beitreten sollte, schicke er ihn auf ein Internat, welches allerdings auch stark in den Händen der dort untergebrachten HJ-Jungen lag. Ganz in der Nähe befand sich das KZ Buchenwald, was für ihn damals aber lediglich ein Kriegsgefangenenlager war. Wenn es am Wochenende im Internat Kuchen ab, brachte er die Reste heimlich den Häftlingen. Nach Kriegsende erlebte er in Berlin die Luftbrücke, und kam darüber bis nach Hamburg und sogar nach Rastede, wo er – untergebracht bei einem Bauern – als Jungenstreich im Rasteder Schloss aus den dort gelagerten Care-Paketen der Kanadier die Schokolade klaute. Auch er veranschaulichte seine Erzählungen mit Fotos seines Internats, einem Jugendfoto von ihm und Abbildungen der Flugzeuge der Luftbrücke.
Herr Schultz-Süchting, mit 75 Jahren der jüngste in dieser Runde, hat den Krieg selbst nicht mehr miterlebt. Dennoch ist es ihm ein großes Anliegen, Schülerinnen und Schülern klar zu machen, dass diese Zeit kein „Vogelschiss der deutschen Geschichte“ ist, wie es etwa der AfD Politiker Alexander Gauland 2018 behauptete, sondern ein sehr trauriges Kapitel, welches niemals wiederholt werden darf. Daher sei politische Bildung und das Wissen um diese Zeit unglaublich wichtig. Zudem zieht er eine Parallele zur Gegenwart. Er selbst habe seine durchaus glückliche Kindheit auf Trümmerhaufen verbracht. Und selbst als Millionen von Flüchtlingen aus dem Osten kamen, wurden alle integriert. Schließlich ginge es ja allen gleich schlecht. Heute würden Flüchtlingsströme weniger selbstverständlich aufgenommen.
Nach zwei Zeitstunden voller endete der Besuch. Wir bedanken uns ganz herzlich für diesen besonderen Moment.

 





Frühstück für eifrige Sammlerinnen und Sammler

Insgesamt 53 Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs der IGS Friesland-Süd engagierten sich für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V..
Die Haus- und Straßensammlung wurde bereits an der HRS traditionell alljährlich im Dezember durchgeführt. Erstmalig beteiligten sich nun auch SchülerInnen der IGS vom  25.11.2019 bis zum 15.12.2019. Gesammelt wurde vor allem in Zetel und in Neuenburg. SchülerInnen mit dem Wohnort Varel erhielten die Möglichkeit, auch dort zu sammeln. 
Gesammelt wurde nachmittags und an den Wochenenden in Gruppen von drei bis fünf Personen. Jede Gruppe hatte eine Spendenbüchse bei sich.
Insgesamt kamen beachtliche 1353,62 € zusammen. 
Als Dank erhielten die ehrenamtlichen HelferInnen im Rahmen einer Feier in der Außenstelle der IGS zunächst anerkennende Worte von der Schulleiterin Frau Neumann, Bürgermeister Lauxtermann und dem koordinierenden Lehrer R. Pickart. Frau Eilers, Sekretärin des Bürgermeisters, überreichte jedem Schüler eine Urkunde mit einer Bestätigung für deren Sozialengagement. Diese kann z.B. Bewerbungen hinzugefügt werden. 
Anschließend begaben sich die SchülerInnen in die Cafeteria der Außenstelle. Dort erwartete sie ein Frühstücksbuffet.  
   

 

Text: R. Pickart





Engagement für weniger Müll

Um unsere Abfallberge zu reduzieren kann vieles getan werden. Ideen, wie allgemeine Dinge des Lebens wie Kleidung, Haushaltsgegenstände und Lebensmittel umweltfreundlicher verpackt, korrekt entsorgt und recycelt werden wurden an Info-Ständen zum Lichterfest, dem Elternsprechtag und der Weihnachtsfeier präsentiert.
Doch der beste Abfall bleibt aber immer noch der, der gar nicht erst entsteht. Im Zuge des „zero Waste“ - Ansatzes haben die Freiwilligen im Ökologischen Jahr im vergangenen Jahr bereits mit den Kindern Bienenwachstücher zur nachhaltigen und abfallminimierenden Verpackung von Pausenbroten gearbeitet.

In Eigeninititative haben einige Schülerinnen und Schüler der naturwissenschaftlichen Profilklasse dann zu einer Aktion für die Schule aufgerufen. „Es liegt viel zu viel Müll auf unserem Schulhof herum“ stellte Jason aus der Klasse 5.3 fest. „Außerdem wird immer absichtlich Müll in den Auslauf der Hühner geworfen! Das soll so nicht bleiben.“

Mitstreiter in der Klasse waren gefunden. Wir wollen alle an einer Schule lernen, die wenig Müll produziert. All dann auch noch nagelneue Sortierstationen vom Hausmeisterteam in den Fluren aufgestellt wurden, war das ziel klar.

An zwei Nachmittagen organisierten die Kinder in ihrer Freizeit eine Sammelaktion. Sie holten sich die Unterstützung ihrer Lehrer, der Freiwilligen im Ökologischen Jahr und der Hausmeister.

Die Ausbeute war groß. Es wurde neben zwei großen gelben Säcken mit Plastikmüll auch ein Eimer mit Glasresten voll. Ein halber Sacke mit Restmüll, der nicht mehr recycelt werden kann war auch dabei. Zum Beispiel fanden sich auf dem Gelände viele Böllerreste. Kurios war der Fund einer nahezu skelettierten Katze und ls Zeitzeuge der nahen Vergangenheit ein 5-Pfennig-Stück und einer Gabel. Erstaunlich viele Stifte lagen auf dem Gelände herum. Der Pfandwert der gesammelten Verpackungen belief sich auf über 3€. 

Nach dem Sammeln gab es für die Kinder am Montag Tee und Kekse und am Dienstag Muffins, die eine der Mütter spendete. Dafür ganz herzlichen Dank! Für Infos rund um Müll, Mülltrennung und auch die nachhaltigen Bienenwachstücher steht das Team im Schulzoo gerne zur Info bereit.

Sven-Philipp Glomme
Schulzoo und Umweltbildung

 





Die Schülervertretung der IGS Friesland-Süd

Wir sind die Schülervertretung (SV) im Schuljahr 2019/20
Das sind wir, die neugewählte SV für dieses Schuljahr. Mit dabei sind: Donesa Hyseni (Schülersprecherin), Leonie Krah (Schülersprecherin), Diana Haslama (Jahrgangssprecherin 9&10), Dominik Tran Quang (Jahrgangssprecher 9&10), Maximillian Walther (Jahrgangssprecher 7&8), Lena Bucher (Jahrgangssprecherin 7&8), Zoe Stark (Jahrgangssprecherin 5&6) und Hannes Fuhrken (Jahrgangssprecher 5&6). Herr Jan Knetemann (SV-Berater) steht uns immer zur Seite, unterstützt die Projekte und hilft uns bei Schwierigkeiten.
Auch in diesem Jahr wollen wir versuchen so viele Wünsche wie möglich umzusetzen. Bisher beschäftigen wir uns mit den Themen: Schulkleidung, Sauberen Schulhof, die Gestaltung des Schulhofes etc.
Gerne nehmen wir alle Wünsche und Ideen von Schülern, Schulleitung, Lehrern oder auch der Elternvertretung in Anspruch und versuchen diese umzusetzen.





Lebens(t)raum nach Maß

Auch im hohem Alter bringt eine Wohnungsrenovierung ein mehr an Lebensqualität. Das Terrarium unserer zugegeben schon betagten
Bartagame erstrahlt neu. Lina, unsere Freiwillige im ökologischen Jahr (FÖJ), ist schon seit Sommer bei uns an der Schule und unterstützt uns im Bereich der Umweltbildung, der Bildung für nachhaltige Entwicklung und ist natürlich eine große Hilfe in unserem pädagogischen Projekt „Schulzoo“. Sie hat in den vergangenen Tagen zusammen mit den Schülerinnen und Schülern der Schulzoo-AG Großartiges geleistet.


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