Lebens(t)raum nach Maß

Auch im hohem Alter bringt eine Wohnungsrenovierung ein mehr an Lebensqualität. Das Terrarium unserer zugegeben schon betagten
Bartagame erstrahlt neu. Lina, unsere Freiwillige im ökologischen Jahr (FÖJ), ist schon seit Sommer bei uns an der Schule und unterstützt uns im Bereich der Umweltbildung, der Bildung für nachhaltige Entwicklung und ist natürlich eine große Hilfe in unserem pädagogischen Projekt „Schulzoo“. Sie hat in den vergangenen Tagen zusammen mit den Schülerinnen und Schülern der Schulzoo-AG Großartiges geleistet.

Wo vorher an einigen Stellen der Putz bröckelte ist nun wieder alles tip-top in Ordnung. Die Wände des Terrariums wurden neu verspachtelt und frisch gestrichen. Eine alte Lampenfassung, die in letzter Zeit einen Wackelkontakt hatte, wurde gegen eine neue Fassung getauscht. So sind wieder zwei wärmeüberflutete Spots im Terrarium vorhanden unter denen es sich den ganzen Tag so herrlich entspannt dösen lässt. Hier wird Energie gesammelt, um manchmal auf Insektenjagd zu gehen oder einfach nur das Gelände zu erkunden. Genussvoll verspeiste sie ihre erste große Wüstenheuschrecke. Das „enrichment“ des Lebensraums lässt die betagte Bartagame aufblühen.

Nur mit der Berechnung der Füllhöhe für den Sand als Bodensubstrat haperte es noch…Erstaunt waren die Kinder schon, als der „vermeintliche Rechenfehler“ sich als korrekt erwies. Es müssen wirklich 65kg Sand in dieser Wohnung ausgebracht werden, um eine angemessene Füllhöhe zu erreichen. Daher muss jetzt am Wochenende noch nachgekauft werden. Lernen aus Erfahrung – anschaulicher kann das Rechnen mit Volumina und das Umrechnen von Einheiten kaum geübt werden und findet lebensweltlichen Bezug. Die Bartagame und alle Schüler und Lehrer wollten aber heute schon einmal „DANKE“ sagen.
Danke für dein freiwilliges Engagement!

Text und Bilder: Sven Glomme