Der Jahrgang 7 verbrachte zwei spannende Tage am außerschulischen Lernort in Bockhorn. Dabei konnten die Schüler*innen wertvolle praktische Erfahrungen in den Bereichen Technik, Elektronik und Informatik sammeln.

Am ersten Tag stand das Programmieren von Robotern im Mittelpunkt. Im gut ausgestatteten Computerraum erarbeiteten die Jugendlichen in Kleingruppen die Logik hinter den Befehlen und schrieben am Bildschirm ihre eigenen Codes. Das Gelernte wurde direkt in die Praxis umgesetzt: Auf einem großen hölzernen Spielfeld, das ganz im Zeichen des Recyclings stand, mussten die kleinen, rollenden Roboter präzise gesteuert werden. Mit viel Kreativität und Teamarbeit tüftelten die Schüler*innen an den Einstellungen, damit die Maschinen die aufgestellten Hindernisse wie Gläser, kleine Kartons und Milchtüten fehlerfrei umfuhren.

Am zweiten Tag wurde es handwerklich und elektronisch. Zunächst lernten die Jugendlichen die Grundlagen von Schaltkreisen an großen, gelben Experimentier- und Steckplatinen kennen, auf denen eifrig Leitungen verlegt und Bauteile miteinander verbunden wurden. Danach ging es an die Königsdisziplin: das Löten. An den langen Werkbänken entlang der Backsteinwand herrschte absolute Konzentration. Ausgerüstet mit feinen Lötkolben, Lötzinn, hellen Arbeitsleuchten und Platinenhaltern setzten die Schüler*innen unter fachkundiger Anleitung eigene Nachtlichter oder Alarmanlagen zusammen.

Außerschulischer Lernort, Schüler bei spannenden Mintfächern

Spannende MINT-Fächer

Das präzise Arbeiten mit den elektronischen Komponenten erforderte Fingerspitzengefühl, doch der Einsatz lohnte sich: Am Ende konnten viele stolz ihre selbst gebauten, voll funktionierenden Werkstücke mit nach Hause nehmen. Die beiden Tage boten eine perfekte Mischung aus Lernen, Ausprobieren und praktischem Arbeiten. Der Ausflug hat allen Beteiligten großen Spaß gemacht und gezeigt, wie spannend die MINT-Fächer sein können!

Text und Bilder von R. Pust

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