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Alle Schüler lernen gemeinsam in einer Klasse, unabhängig von ihrer Schullaufbahnempfehlung. Damit führt die Integrierte Gesamtschule das bewährte Prinzip des gemeinsamen Lernens über die Grundschulzeit hinaus fort.

Es ist das oberste Ziel der Gesamtschule jedes einzelne Kind bestmöglich zu fordern und zu fördern, damit es den für ihn bestmöglichen Abschluss erreicht. Die Entscheidung über die Schullaufbahn kann bis zum Ende des 10. Schuljahres offengehalten werden.

Unsere integrierte Gesamtschule Zetel

Die Gesamtschule bereitet sowohl intensiv auf die Ausbildung, als auch auf die Studierfähigkeit vor. Gesamtschulen arbeiten besonders erfolgreích, denn an Integrierten Gesamtschulen erreichen überdurchschnittlich viele Schüler das Abitur.

Prinzipien der IGS Zetel:

  •     gemeinsamer Unterricht
  •     Grundfertigkeiten werden besonders gestärkt
  •     grundlegende, erweiterte oder breite und vertiefte Allgemeinbildung
  •     individuelle Schwerpunktsetzung
  •     selbstständiges Lernen wird gestärkt
  •     direkte aussagekräftige Rückmeldung zu jedem Kind
  •     Lernentwicklungsberichte
  •     Noten erst ab Klasse 8
  •     offene Wege bis Klasse 10 und darüber hinaus…

Die individuelle Schwerpunktsetzung und die Möglichkeit in den Hauptfächern und den Naturwissenschaften auf unterschiedlichen Niveaus zu arbeiten unterstützt die Schüler in ihrer persönlichen Entwicklung und Leistungsfähigkeit. Sie können das Maximum erreichen ohne sich überfordert zu fühlen oder sich zu langweilen.

Die Schüler werden in ihrem Selbstbewusstsein gestärkt und trauen sich etwas zu. Das motiviert und spornt an. Lernen macht Spaß.

Klassengemeinschaft in der IGS Zetel:

Alle Kinder bleiben in einer Klasse. Niemand wiederholt oder wird zurückgelassen. Das gibt Vertrauen und entwickelt eine positive Lernatmosphäre in der Klasse. Die sozialen Fähigkeiten der Schüler werden gestärkt.

Jede Klasse hat zwei Klassenlehrer, die die Schüler bis in Klasse 10 begleiten. Sie arbeiten eng mit den Kollegen im Jahrgangsteam zusammen. Alle Klassenräume eines Jahrgangs liegen beieinander.

Eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern ist den Lehrern wichtig. Zwei Elternsprechtage im Jahr, regelmäßige Rückmeldungen über das Kontaktheft und die Bereitschaft zu regelmäßigen Gesprächen sind selbstverständlich.

Das Team an der IGS Zetel:

Die Kollegen, die Schulsozialpädagogin, der Beratungslehrer und alle pädagogischen Mitarbeiter verstehen sich als Team. Die Kinder stehen im Mittelpunkt. Jeder Schüler wird in seiner Gesamtpersönlichkeit wahrgenommen und wertgeschätzt. Dass Schüler sich wohlfühlen und gut lernen können, das ist das gemeinsamen Ziel aller Personen, die an der Gesamtschule Friesland-Süd arbeiten.

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Das Team an der IGS Zetel

Unterricht an der IGS in Zetel:

Die Schüler arbeiten gemeinsam an der IGS Zetel im Klassenverband. Das stellt besondere Herausforderungen an den Unterricht. Es wird mit unterschiedlichen Methoden, Inhalten und Materialien gearbeitet. Die Schüler lernen frühzeitig eigenständig ihren Lernfortschritt einzuschätzen und zu planen. Regelmäßige Rückmeldungen der Lehrer und gemeinsame Gespräche stärken die persönliche Kompetenz der Schüler zum selbstständigen Arbeiten. Kommunikationsfähigkeit, Durchhaltevermögen, Planen und persönliche Organisation werden systematisch trainiert und sind wichtige Voraussetzungen für das spätere Leben.

Es wird überwiegend in Doppelstunden von 90 Minuten gearbeitet. So reduziert sich die Anzahl der Fächer pro Tag und die Lern- und Arbeitszeit kann effektiver genutzt werden. Lange Pausen ermöglichen den Schülern sich zu erholen und wieder Kraft zu tanken.

Vier Stunden in der Woche wird an einem Themenplan gearbeitet, der sich über mehrere Wochen erstreckt und unterschiedlichste Themen fächerübergreifend behandelt. Dies ermöglicht den Schülern eine freie Art des Arbeitens, die ihnen Spaß macht und Raum für Projektarbeit lässt. Dies bietet Entfaltungsmöglichkeiten für Kreativität und Phantasie.

Sechs Stunden in der Woche werden wechselnde differenzierte Angebote in den Hauptfächern geboten, zum Beispiel bilingualer Unterricht und spezielle Trainingsprogramme.

Alle Schüler erlernen die englische Sprache, auf Wunsch auch Französisch oder Spanisch.

Selbstlernzeit und Basistraining

  • Ziel: Die Schüler sollen die Grundkenntnisse (Lesen, Rechnen und Vokabeln üben) festigen und lernen, sich ihre Arbeitszeit u.a. zum Erledigen von Hausaufgaben, sinnvoll einzuteilen, sich selbst zu organisieren und ihre Mappen in Ordnung zu halten.
  • Organisation: Die Selbstlernzeit findet immer an den beiden verbindlichen Ganztagen im Klassenverband statt. (1,5 Schulstunden pro Tag) Zusätzlich finden in den Hauptfächern kurze Phasen des Basistrainings statt.
  • Ablauf: Die Selbstlernzeit ist in verschiedene Zeiten geteilt, in denen die Schüler sich mit einem Bereich des Basiswissens auseinandersetzen. Es herrscht eine ruhige Arbeitsatmosphäre, in der jeder Schüler ungestört arbeiten kann.
  • Aufgabe der Lehrerinnen: Die betreuende Lehrkraft unterstützt die Schülerinnen bei der Organisation und Zeiteinteilung und steht für Fragen oder bei Schwierigkeiten zur Verfügung.

Der Themenplan an der IGS Friesland-Süd

  • Ziel: Das Wissen aus verschiedenen Fächern und Fachgebieten soll miteinander vernetzt werden. Zugleich lernen die Schüler, eigenständig und strukturiert zu arbeiten. So erweitern sie ihre Fähigkeiten, sich selbst und ihre Fähigkeiten besser kennenzulernen und einzuschätzen.
  • Organisation: Die Schüler arbeiten fächerübergreifend bis zu vier Unterrichtsstunden wöchentlich an einem Themenfeld (z. B.: Modelle, Kinder in aller Welt, Ernährung, Europa, Entdecker und Eroberer…). Ein Themenplan wird im Zeitraum von 4-6 Wochen bearbeitet. Ab Jahrgang 8 erarbeiten die Schüler*innen zu einem selbstgewählten Thema eine Facharbeit, die ansatzweise einer in der Oberstufe entspricht.
  • Ablauf: Die Schüler bearbeiten Pflicht- und Wahlaufgaben in Einzel-, Partner-, und Gruppenarbeit. Die Aufgaben beinhalten sowohl praktisches als auch theoretisches Arbeiten. Sie präsentieren Ergebnisse und reflektieren ihr Arbeitsverhalten.
  • Aufgabe der Lehrerkräfte: Die Fachlehrkräfte betreuen und unterstützen das selbstständige Arbeiten derSchüler während des Themenplans und geben jedem einzelnen Schüler am Ende gezielt Rückmeldungen und Tipps zur Weiterarbeit.

Lernentwicklungsbericht (LEB)

  • Ziel: Die kompetenzorientierte Bewertung soll einen ausführlichen Leistungsüberblick geben. Sowohl die Stärken eines Schülers als auch die Inhalte, an denen weitergearbeitet werden muss, sollen klar erkennbar dargestellt werden.
  • Inhalte: Zum Ende eines jeden Halbjahres erhalten die Schüler von Klasse 5-7 einen Lernentwicklungsbericht. Dieser gibt eine Übersicht pro Fach über erreichte und nicht erreichte Kompetenzen. In Jahrgang 5 wird zwischen zwei Stufen (erreicht und nicht erreicht) unterschieden, in Jahrgang 6 wird dann die Bewertung auf drei und in Jahrgang 7 auf 4 Bewertungsstufen vorgenommen.
  • Zudem erhalten die Eltern Informationen zur individuellen Lernentwicklung des Kindes in Textform. Das Sozial- und Arbeitsverhalten wird in den Jahrgängen 5 und 6 detailliert in einem Balkendiagramm dargestellt. Der Lernentwicklungsbericht ist eine Gesprächsgrundlage für den Elternsprechtag.
  • Ab Klasse 8 erhalten die Schüler Zensuren mit einem verkürztem Lernentwicklungsbericht.

Was steckt hinter Nawi, GL und AWT?

  • In der Gesamtschule werden die naturwissenschaftlichen Fächer Biologie, Physik und Chemie als ein großes Fach Naturwissenschaften unterrichtet. Ebenso werden die Fächer Erdkunde, Geschichte und Politik in dem Fach Gesellschaftslehre vereint.
  • Ziel ist es, ein Thema aus den verschiedenen Blickwinkeln der jeweiligen Fachbereiche zu bearbeiten.
  • AWT bedeutet Arbeit – Wirtschaft – Technik. In den Jahrgängen 5 und 6 wird in den Bereichen Technik, Textil, Hauswirtschaft und Informatik dieser Lernfeld praktisch erkundet.
  • Ab Jahrgang 8 werden im Fach die Themen rund um Arbeit und Wirtschaft vermittelt. Dieses Fach ist mit der Berufsorientierung und Berufswahl verknüpft.

Start in JG 5 an der IGS in Zetel: Was erwartet euch?

  • Einführungstage
  • Buddys – Schüler*innen aus dem 8. Jahrgang stehen euch als Paten/ Patinnen im 5. Schuljahr zur Seite
  • Kennenlerntage vor den Herbstferien

Ganztag:

  • Ziel: Durch ein Ganztagsangebot soll den Schülern ermöglicht werden, Schule als Lebensraum zum Lernen und zur Freizeitgestaltung wahrzunehmen und zu nutzen. Somit ist bei Bedarf eine ganztägige Betreuung durch die Schule möglich.
  • Organisation: Es gibt zwei gebundene Ganztage, an denen auch am Nachmittag Unterricht stattfindet Dieser endet immer um 15.30 Uhr. Die zu Beginn Klasse 5 festgelegten Ganztage bleiben bis zum Jahrgang 10 immer die gleichen Tage. An den anderen Tagen können die Schüler aus einem AG-Angebot wählen, das ihnen Raum für persönliche, individuelle und kreative Erfahrungen bietet. Hierbei arbeitet die Schule sehr eng mit dem Jugendzentrum STEPS zusammen.
  • Ablauf: An den zwei verbindlichen Ganztagen essen die Schüler im Klassenverband in der Mensa. Dieses findet in der 6. Stunde statt. So teilt sich der Ganztag in 5 Unterrichtsstunden am Vormittag, einer Mittagszeit mit dem gemeinsamen Mittagessen und einer Pause. Anschließend findet Nachmittagsunterricht in den Stunden 7 – 9 statt. An den offenen Ganztagen wählen die Schüler aus dem AG-Angebot und können auch an einer Hausaufgabenbetreuung teilnehmen.
  • Aufgabe der Lehrerkräfte: An den gebundenen Ganztagen unterrichten die Fachlehrer am Nachmittag. Das AG-Angebot der offenen Ganztage wird durch Kooperationspartner, außerschulische Mitarbeiter oder Lehrkräften betreut

Profile in den Jahrgängen 5 und 6

Jeder Jahrgang besteht aus vier Klassen, die unterschiedliche Profile (für zwei Jahre) anbieten. Die Schüler können je nach Interesse aus folgenden Profilen wählen:

  •     Musik (Jedes Kind erlernt ein Instrument.)
  •     Kreatives Gestalten (Kunst, Theater und vieles mehr)
  •     Natur und Technik
  •     Sport und Bewegung

    Zur Anmeldung Jahrgang 5

Unsere Schul DNA

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Weiterführende Links

Neue Projekte und starke Geschichten aus unserem Schulalltag

Die Schulsozialarbeit an der IGS Zetel

Die Gemeinnützige Gesellschaft Gesamtschule (GGG)