Im Bereich der Naturwissenschaften findet sich der Schulzoo. In einem Raum stehen Terrarien und Volieren, dazwischen die „Schulzooforscher“ der fünften Klasse.

Dirk Roschkowski ist Diplom-Biologe und pädagogische Fachkraft in Zetel. Er leitet die Schulzoo-AG. Gemeinsam mit Frau Günther aus der Elternschaft der Schulgemeinschaft betreut er den kleinen Zoo. Zwei Bartagamen, sieben Wüstenrennmäuse, Schildkröten, Kanarienvögel, Hamster und Finken wollen gefüttert sein und saubere Käfige haben. Die Kinder sind noch zu jung, um die Verantwortung im Zoo selbst zu übernehmen. Doch sie lernen schnell und dürfen in Absprache Patenschaften übernehmen.

Die Schüler lernen die Tiere zu beobachten.

Die Kinder lernen den Umgang mit den Tieren und wie wichtig es ist auf möglichst artgerechte Haltung zu achten. Jede Tierart hat unterschiedliche Bedürfnisse an seinen Lebensraum und sein Futter. Manche Tiere werden in einer Gruppe gehalten, andere Tierarten als Paar oder auch einzeln.
Ein Schwerpunkt des Zoos ist die Haltung von Exoten mit ihren speziellen Bedürfnissen. Korallenfingerfrösche und ein Jemenchamäleon finden sich ebenso wie Axolotl.


Die Schüler lernen die Tiere zu beobachten, informieren sich über die Tierart und halten kleine Referate zu ihrem Lieblingstier.

Die Einrichtung eines Schulzoos findet sich im Lehrplan der Gesamtschule im Bereich der Naturwissenschaften. Aber auch in anderen Fächern lässt sich der Schulzoo in den Unterricht einbinden, zum Beispiel zum Thema Schöpfung im Fach Religion.

Die Schüler lernen Tiere und ihre Bedürfnisse kennen und empfinden Empathie, eine wichtige Voraussetzung um Verantwortung zu lernen.

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